In Oedt fehlt eine Leitung. Es wird ein Zusammenschluss mit Grefrath vorgeschlagen.

Ausschuss
Noch reichen die Schülerzahlen aus, um die Oedter Grundschule weiterzuführen.

Noch reichen die Schülerzahlen aus, um die Oedter Grundschule weiterzuführen.

Friedhelm Reimann

Noch reichen die Schülerzahlen aus, um die Oedter Grundschule weiterzuführen.

Grefrath. Die Grundschule Oedt ist zurzeit ohne Leitung. Die Zahl der Kinder wird in den nächsten Jahren zurückgehen. Diese Tatsachen haben Politik und Verwaltung dazu gebracht, darüber nachzudenken, wie der Schulstandort Oedt auch in Zukunft erhalten bleiben kann. Hauptamtsleiterin Elvira Müller-Deilmann stellte im Schulausschuss am Donnerstagabend Zahlen vor, die zunächst positiv aussehen. Zurzeit sind es in Oedt 155 Grundschüler. Im Schuljahr 2020/2021 ist von 121 auszugehen. Solange nicht weniger als 92 Kinder die Schule besuchen, kann sie eigenständig bestehen bleiben.

Doch mit Blick auf die vakante Schulleiterstelle in Oedt könnte es eine sinnvolle Maßnahme sein, die beiden Grundschulen in Grefrath und Oedt zu einem Verbund zusammenzufassen, so die Verwaltung. Die Grefrather Schulleitung würde dann die Leitung des Verbundes übernehmen.

Die Oedter Schule sei nicht gefährdet, sagte Hans-Joachim Monhof (SPD) im Ausschuss. Aber man wolle den Standort erhalten. „Und wir wollen keinen Schnellschuss, wenn die Schülerzahlen sinken.“ Daher sei es sinnvoll, sich früh mit dem Thema zu beschäftigen. Nun sollen Beratungen mit den Schulen dazu beginnen.

In der Sekundarschule soll Internet- Situation verbessert werden

Bei der Internetleitung der Sekundarschule hakt es. Das soll besser werden. Der IT-Verantwortliche der Gemeinde, Wolfgang Linke, schilderte die Situation: Schulen brauchen aus datenschutzrechtlichen Gründen zwei getrennte Netze. Das pädagogische Netz, auf das Lehrer und Schüler für den Unterricht zugreifen, läuft über eine direkte 16-Mbit-Internetleitung der Telekom. Das separate Verwaltungsnetz, unter anderem für Schulleitung und Sekretariat, läuft über einen Server im Rathaus und ist über Funk-Antennen angeschlossen.

Das sei die wirtschaftlichste Lösung, schilderte der IT-Fachmann. Diese Leitungen sind aber langsam, das Arbeiten dauert lang. Die Probleme seien aber nicht auf die Bandbreite der Funkstrecke zurückzuführen. Die PCs seien veraltet und die Datenmenge teils sehr groß.

Nun sind Verbesserungen in Sicht: Die Anschaffung von neuen Computern wurde im August ausgeschrieben. Außerdem ist ein Server im Schulgebäude geplant, sodass die großen Datenmengen nicht mehr über die Leitung geschickt werden müssen.

Aber daneben gibt es auch noch Verbesserungsmöglichkeiten bei der IT-Ausstattung der Schulen. So laufen die Computer im Informatikraum der Sekundarschule noch mit dem veralteten Betriebssystem Windows XP. Dort wären neue Geräte wünschenswert, um ein aktuelles Betriebssystem aufspielen zu können. Auch an der Gemeinschaftsgrundschule Grefrath gebe es einige Geräte, die erneuert werden könnten.

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