Vor 25 Jahren zogen die ersten Mieter in das Geschäftszentrum mitten im Grefrather Ortskern. Es gibt Läden, Praxen und Mietwohnungen.

Seit 25 Jahren gibt es das Geschäftszentrum auf dem Deversdonk mitten in Grefrath.
Seit 25 Jahren gibt es das Geschäftszentrum auf dem Deversdonk mitten in Grefrath.

Seit 25 Jahren gibt es das Geschäftszentrum auf dem Deversdonk mitten in Grefrath.

WZ-Archiv

Seit 25 Jahren gibt es das Geschäftszentrum auf dem Deversdonk mitten in Grefrath.

Grefrath. Silbernes Jubiläum mitten im Ortskern: Vor 25 Jahren zogen die ersten Mieter in das neue Geschäftszentrum auf dem Deversdonk. Zu den Mietern der ersten Stunde, die nach wie vor in dem Gebäude aktiv sind, gehören Zahnarzt Michael Kreilein, das Blumengeschäft Brünen-Fischer und eine Filiale der Bäckerei Oomen mit Café.

Nach dem Geschäftszentrum entstanden mehrere Stadthäuser

Entstehen konnte der Komplex, der aus zwei Gebäuden und einer Tiefgarage besteht, dank der Ortskernsanierung. Vorher waren dort der Winkelshof, Gässchen und Gärten.

Nach und nach entstanden auf dem Deversdonk eine Reihe von sogenannten Stadthäusern mit Wohnungen und Ladenlokalen – und mit Platz für die Grefrather Polizeistation. Direkt angrenzend liegt der alte Friedhof von St. Laurentius – ein gerne genutzter Park.

Doch es sind nicht nur Geschäfte, Praxen und Behörden – auch eine Nebenstelle des Jugendamtes des Kreises Viersen ist dort zu finden – die die Menschen zum Deversdonk locken. Dort findet auch zweimal im Jahr eine Kirmes statt – deren Anziehungskraft in den vergangenen Jahren allerdings spürbar nachgelassen hat.

Schützen und Karnevalisten bauen ihre Festzelte im Ortskern auf

Zudem feiern die beiden Alt-Grefrather Schützenbruderschaften (St. Antonius und St. Matthias) auf dem Deversdonk ihre Schützenfeste. Und auch das Grefrather Karnevals Komitee baut auf dem Parkplatz nördlich der Laurentius-Kirche in den „fünften Jahreszeit“ ein Zelt auf. Sogar ein Kinderspielplatz findet sich neben dem Geschäftszentrum.

Es gibt wohl kaum einen Straßennamen in Grefrath, der so alt ist. Bereits 1251 wurde Deversdonk zum ersten Mal urkundlich erwähnt – vor mehr als 760 Jahren. Eigentlich müsste es „die Deversdonk“ heißen. Grefrath hat mehrere Donken (hügelartige Anschwemmungen). Sie waren Ausgangspunkte der ersten Besiedelung. Auch der Kern des Dorfs Grefrath liegt auf einer solchen Donk.

Auf dem 2107 Quadratmeter großen Grundstück im Herzen von Grefrath entstanden Ende der 1980er-Jahre die zwei Gebäude mit Ladenlokalen (Bäckerei Oomen, Drogerie-Filialist Rossmann, Zeeman, Ernsting’s Family, Blumen Brünen-Fischer), drei Arztpraxen, einer Filiale des Kreis-Jugendamtes, diversen Büros und Wohnungen. Zudem gehört zu dem Komplex eine Tiefgarage mit 25 Stellplätzen.

Aktuell gehört das Geschäftszentrum einer Immobilien-Firma mit Sitz in Berlin und Dublin (Irland). Seit mehr als einem Jahr versucht die Sparkasse Krefeld, den Komplex zu verkaufen. Der geforderte Preis: 3,3 Millionen Euro. Die Mieteinnahmen werden mit mehr als 231 000 Euro pro Jahr angegeben.

Mit dem Auto ist der Deversdonk bequem aus allen Himmelsrichtungen zu erreichen. Es gibt mehrere Zufahrten über Schanzen-, Stadion- und Hohe Straße. Und jede Menge Parkplätze nicht nur auf dem 2100 Quadratmeter großen Grundstück des Geschäftszentrums, sondern auch auf angrenzenden Flächen.

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