Im Oedter Altenheim gab es ein Sommer- und Kinderfest. Viele halfen und freuten sich viele Besucher.

Ein Feuerwehrauto als Hüpfburg – da haben nicht nur die jungen Besucher ihren Spaß.
Ein Feuerwehrauto als Hüpfburg – da haben nicht nur die jungen Besucher ihren Spaß.

Ein Feuerwehrauto als Hüpfburg – da haben nicht nur die jungen Besucher ihren Spaß.

Kurt Lübke

Ein Feuerwehrauto als Hüpfburg – da haben nicht nur die jungen Besucher ihren Spaß.

Schon etwa eine Stunde vor Beginn hatten sich die ersten Bewohner des Altenheimes die vermeintlich besten Plätze reserviert. „Ich will schließlich hautnah miterleben, was nachher passiert“, sagte eine 85-Jährige. Und das war eine Menge beim gemeinsamen Sommer- und Kinderfest vom evangelischen Altenzentrum Oedt in Kooperation mit der Gemeinschaft „Perspektiven für Oedt“.

Fest soll die Nachbarschaft und Zusammenhalt gestärkt werden

Im vorigen Jahr hatte es noch zwei verschiedene Feste gegeben. Eines für die Bewohner und Nachbarn und eins für Kinder. „Uns liegt viel daran, dass sich in unserem Nachbarschaftszentrum Jung und Alt begegnen“, sagte Quartiers-Entwicklerin Nicole Geitner über den Grund, die feste zusammenzulegen.

Georg Fasselt, Ansprechpartner der Perspektiven, konnte dieser Öffnung des Altenzentrums nur zustimmen: „Wir wollen die Zusammenarbeit verstärken, denn viele Ortsunkundige oder Spaziergänger sollten sich viel öfter trauen, hier mal vorbei zu schauen.“

Viele trauten sich, brachten beim Fest Schwung in die kleine Parkanlage an der Oststraße. So kam ein Bus mit einigen Bewohnern der Dülkener Einrichtung „Haus im Johannistal“ an. Eckard Klausmann von der Gruppe „Grefrath hilft“ hatte einige Flüchtlingskinder mitgebracht. Neben zahlreichen Bewohnern, derzeit sind es 134, kamen viele Familien vorbei und vergnügten sich in dem kleinen Erlebnisdorf. Da standen die Geschwister Kai (6) und Lea (8) auf einem Balken und versuchten, den Anderen mit einem Sack voller Stroh abzuwerfen, hatte die Karnevalstruppe „Jecke Generation“ einen Spiele-Parcours aufgebaut. Derweil saßen zwei Jungs auf je einem Stuhl, bedienten mit ihrem Allerwertesten einen Blasebalg, durch den Luft in die an den Stühlen hängenden Ballons strömte. Leon hatte gewonnen, sein Luftballon platzte etwa zehn Sekunden vor dem von Lasse.

Für das leibliche Wohl war hinreichend gesorgt, es gab Herzhaftes oder Süßes. Und jede Menge für die Augen und für das Gehör. „Wir lagen vor Madagaskar“ oder „Seemann, lass das träumen“ sangen beispielsweise die von Fred Bräter angeführten Niersmatrosen. Am Nachmittag schaute der Grefrather Liederkranz vorbei. Außerdem trat die Oedter Musicalcompany Stagedream ebenso mit ihrer Show-Formation auf, wie eine Tanzgruppe der Kempener Narrenzunft. Parteien hatten Spielstände aufgebaut sowie der integrative DRK-Kindergarten von St. Vitus.

Außerdem gehörte der Heimatverein zu den Aktivposten, wie die vielen Mitarbeiter und Ehrenamtler des evangelischen Altenzentrums. Diese wiesen darauf hin, dass es im Altenzentrum am 18. Juli ab 18.30 Uhr eine Märchenstunde und 23. Juli ab 10.30 Uhr einen musikalischen Frühschoppen gibt. Auch dazu ist jedermann willkommen.

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