Im Haus der Sparkassenfiliale brannte es im Keller. Eine 78-Jährige wurde in die Aachener Uniklinik gebracht.

Die Grefrather Feuerwehr war am Samstag mit einem Großaufgebot an der Oedter Sparkasse im Einsatz.
Die Grefrather Feuerwehr war am Samstag mit einem Großaufgebot an der Oedter Sparkasse im Einsatz.

Die Grefrather Feuerwehr war am Samstag mit einem Großaufgebot an der Oedter Sparkasse im Einsatz.

Friedhelm Reimann

Die Grefrather Feuerwehr war am Samstag mit einem Großaufgebot an der Oedter Sparkasse im Einsatz.

Oedt. Bei einem Brand in Oedt sind am Samstagvormittag drei Menschen verletzt worden. Um 9.04 Uhr wurde die Feuerwehr zum Gebäude, in dem unter anderem die Sparkasse ihre Filiale hat, gerufen. Im Kellergeschoss des Mehrfamilienhauses am Niedertor brannte es. „Dadurch kam es zu einer starken Rauchentwicklung“, teilte die Polizei mit.

„Da noch unklar war, wie viele Personen sich im Haus befanden, wurde sofort die Gesamtwehr alarmiert“, sagte am Sonntag Helmut Pasch, Pressesprecher der Grefrather Feuerwehr. Insgesamt waren 100 Kräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr im Einsatz.

Die Feuerwehr schickte zunächst zwei sogenannte Angriffstrupps ins Haus. „Zur Brandbekämpfung im Keller und zur Menschenrettung in den übrigen Gebäudeteilen“, so Pasch.

Ein 71-jähriger Mann hatte sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr ins Freie gerettet. Er wurde vor dem Haus wegen des Verdachts einer Rauchvergiftung medizinisch betreut. Währenddessen machte sich die Feuerwehr an die Rettung von zwei Frauen, die sich im ersten Obergeschoss befanden. Dabei kam ein Teleskopmast zum Einsatz.

Die beiden Frauen (67 und 78 Jahre alt) erlitten ebenfalls Rauchvergiftungen. Die 78-Jährige wurde nach Angaben der Feuerwehr zunächst ins Lobbericher Krankenhaus gebracht. „Danach wurde sie noch zur Weiterbehandlung in die Uniklinik Aachen gebracht“, so Pasch. Ein Rettungshubschrauber konnte wegen des stürmischen Wetters nicht eingesetzt werden.

Um den Brand im Keller zu löschen, griffen die Feuerwehrleute zu sogenanntem Schwerschaum. „Damit wurden die Räume geflutet, weil sie schwer zugänglich waren“, erklärte Helmut Pasch. Nach seinen Angaben wurden 900 Liter Schwerschaum verwendet.

Beim Einsatz erlitt ein Feuerwehrmann eine leichte Brandverletzung. Er habe jedoch nicht ins Krankenhaus gebracht werden müssen, so Pasch. Der Einsatz dauerte bis Samstagnachmittag um 16 Uhr. Bis in die Nacht wurden alle zwei bis drei Stunden sogenannte Brandschauen durchgeführt.

Die Brandursache wurde laut Polizei noch nicht ermittelt. Der Schaden wird auf mehrere 10 000 Euro geschätzt. In der Sparkassenfiliale war nach Angaben von Helmut Pasch kein Feuerschaden festzustellen. » Fotos im Internet:

www.wz-niederrhein.de

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