Neben dem Freibad werden derzeit Leitungen verlegt.

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Die Ver- und Entsorgungsleitungen für das neue Eingangsgebäude des Niederrheinischen Freilichtmuseums in Grefrath werden zurzeit verlegt.

Die Ver- und Entsorgungsleitungen für das neue Eingangsgebäude des Niederrheinischen Freilichtmuseums in Grefrath werden zurzeit verlegt.

Lübke, Kurt (kul)

Die Ver- und Entsorgungsleitungen für das neue Eingangsgebäude des Niederrheinischen Freilichtmuseums in Grefrath werden zurzeit verlegt.

Grefrath. Die Bagger sind am Niederrheinischen Freilichtmuseum angerollt: Die vorbereitenden Arbeiten für das neue Eingangsgebäude neben dem Freibad an der Stadionstraße haben begonnen.

Zunächst werden Gräben ausgehoben, um die Leitungen für Gas, Wasser und Abwasser zu verlegen. Im September wird die Firma van Meegern aus Kevelaer die Bodenplatte herstellen. Anschließend wird die Zimmerei Kastor aus Oberwesel die Holzwände aufbauen.

Wände und Dach aus Kreuzlagenholz stellt die Firma Derix aus Niederkrüchten auf. „Die Fertigstellung des Gebäudes ist für März 2013 vorgesehen“, sagt Kulturdezernent Andreas Coenen. Dann ist auch die Saisoneröffnung des Museums.

280 Quadratmeter für Kasse, Laden, Toiletten und Veranstaltungen

Im Herbst 2011 hatte das Büro Köppen/Rumetsch den Architektenwettbewerb für das Gebäude gewonnen. Das Nürnberger Büro hat einen eingeschossigen Bau mit 280 Quadratmetern Nutzfläche entwickelt. Coenen: „Das Gebäude wird zeitgenössische Architektur mit traditionellen Materialien vereinbaren – so wie sie auch in den Bauten auf dem Museumsgelände zu finden sind.“

In dem Neubau ist neben Kasse, Museumsladen und Toiletten auch ein Raum für Veranstaltungen vorgesehen. Mit dem Neubau soll die Eingangssituation ins Freilichtmuseum mit durchschnittlich 70 000 Besucher pro Jahr entscheidend verbessert werden: Der Freibad-Parkplatz grenzt unmittelbar an das vier Hektar große Areal mit historischen Hofanlagen und der zentralen Dorenburg. dh/kr

Zuschüsse Das neue Eingangsgebäude für das Dorenburg-Museum soll 1,2 Millionen Euro kosten und wird ohne Geld aus öffentlichen Kassen finanziert. Zuschuss-Zusagen gibt es vom Land und von der Sparkassen-Stiftung (je bis zu 600 000 Euro) sowie vom Landschaftsverband Rheinland (bis 150 000 Euro).

www.niederrheinisches-freilichtmuseum.de

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