Das Freilichtmuseum Dorenburg wird von einem Verein unterstützt – nicht nur mit Geld, sondern auch mit persönlichem Einsatz.

Das Freilichtmuseum Dorenburg wird von einem Verein unterstützt – nicht nur mit Geld, sondern auch mit persönlichem Einsatz.
Beim Fest für die Mitglieder des Museumsvereins waren auch die „Niersmatrosen“ zu sehen.

Beim Fest für die Mitglieder des Museumsvereins waren auch die „Niersmatrosen“ zu sehen.

Beim Fest für die Mitglieder des Museumsvereins waren auch die „Niersmatrosen“ zu sehen.

Friedhelm Reimann, Bild 1 von 2

Beim Fest für die Mitglieder des Museumsvereins waren auch die „Niersmatrosen“ zu sehen.

Grefrath. Einmal im Jahr gibt es als Dankeschön für die Mitglieder eine Feier im Freilichtmuseum. Dann haben die etwa 380 Förderer des Museums die Gelegenheit, sich auszutauschen. In diesem Jahr stand das Fest unter dem Motto „An der Nordseeküste“ und wurde musikalisch von den Niersmatrosen gestaltetet (die WZ berichtete). Der Musuemsverein Dorenburg ist ein wichtiger Partner für das Freilichtmuseum. Und deshalb Thema in der letzten Folge der Serie über die Einrichtung.

Herbert Kättner ist seit dem Jahr 2000 Vorsitzender des Vereins. Doch der ehemalige Bürgermeister der Niersgemeinde hat schon Jahre vorher im Vorstand mitgearbeitet. „Der Verein dient einzig dem Zweck, das Freilichtmuseum zu fördern“, sagt der 64-Jährige.

Gre/ Herbert Kättner, Museumsverein Dorenburg
Beim Fest für die Mitglieder des Museumsvereins waren auch die „Niersmatrosen“ zu sehen.

Beim Fest für die Mitglieder des Museumsvereins waren auch die „Niersmatrosen“ zu sehen.

Beim Fest für die Mitglieder des Museumsvereins waren auch die „Niersmatrosen“ zu sehen.

Reimann, Friedhelm, Bild 1 von 2

Beim Fest für die Mitglieder des Museumsvereins waren auch die „Niersmatrosen“ zu sehen.

Das geschieht in finanzieller aber auch personeller Hinsicht. So vertreten Mitglieder bei Tourismusbörsen das Museum, bei Sonderveranstaltungen wird mit angepackt und zum Beispiel eine Cafeteria angeboten. Die Erlöse aus dieser fließen dann in die Kasse des Vereins. Die Mitgliedsbeiträge machen laut Herbert Kättner mit ihren etwa 7000 Euro jährlich nur einen geringen Teil der Zuwendungen für das Museum aus. Der Hauptanteil kommt durch Spenden. Der Jahresetat beträgt etwa 60 000 Euro.

Gemeinsam mit der Museumsleitung werde beraten, was wofür ausgegeben wird. Es käme auch vor, dass ein Wunsch geäußert wurde. So habe der ehemalige Museumsleiter Heinz-Peter Mielke ein Faible für Prunkteller gehabt. Der Kräutergarten sei mit Unterstützung des Vereins angelegt worden. Und bis vor ein paar Jahren war dieser auch für den Unterhalt der Tiere, vor allem der Pferde verantwortlich. Kättner: „Das konnten wir aber nicht mehr leisten. Vor allem als die Stute Hella oft krank war und hohe Tierarztrechnungen zu bezahlen waren.“ Der Kreis Viersen sei dann für den Verein eingesprungen.

Neue Exponate werden zurzeit nicht angeschafft

Herbert Kättner ist aber auch noch der Vorsitzende der Stiftung Lore und Wolfgang Hoffmann. Das Ehepaar hatte seine Spielzeugsammlung zunächst als Leihgabe dem Museum überlassen. Später, im Jahr 1993, sei sie in die Stiftung übergegangen. Die meisten Exponate aus dem Spielzeugmuseum gehören zur Sammlung. Noch vor einiger Zeit, als die Zinserträge besser gewesen sind, habe man noch neue Exponate anschaffen können. Das sei zurzeit aber nicht möglich. Für Kättner aber kein großes Problem, da „wir noch genügend Sachen haben. Viele werden gar nicht ausgestellt, weil der Platz fehlt“.

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