Am 1. März 1973 hat sich Zahnarzt Dr. Bernd Reschke in Grefrath selbstständig gemacht. Die Praxis ist ein Familienbetrieb.

jubiläum
Gruppenbild mit Jubilar: Dr.  Bernd Reschke mit (v.l.) den Töchtern Dr.  Stefanie Spohn und Katrin von Oppenkowski sowie Ehefrau Elke.

Gruppenbild mit Jubilar: Dr.  Bernd Reschke mit (v.l.) den Töchtern Dr.  Stefanie Spohn und Katrin von Oppenkowski sowie Ehefrau Elke.

Kurt Lübke

Gruppenbild mit Jubilar: Dr.  Bernd Reschke mit (v.l.) den Töchtern Dr.  Stefanie Spohn und Katrin von Oppenkowski sowie Ehefrau Elke.

Grefrath. Vor 40 Jahren eröffnete Dr. Bernd Reschke (70) seine Zahnarzt-Praxis in Grefrath am „Platz an der Sonne“. Und zwar im ersten Obergeschoss über der Bäckerei und Konditorei Gartz. Heute kann der inzwischen 70-Jährige Jubiläum feiern. Dazu gibt es von 11 bis 15 Uhr einen Empfang in der Praxis an der Hohe Straße 16.

30 Patienten kamen zur Eröffnung – und Fred Postertz war der Erste

Bernd Reschke kam in Berlin zur Welt. In den Wirren des Zweiten Weltkriegs verschlug es die Familie nach Geldern, wo er aufwuchs. Nach dem Abitur hat er in Marburg an der Lahn Zahnmedizin studiert. Danach war er in einer Praxis im Raum Marburg und als Stabsarzt (Zeitsoldat) bei der Bundeswehr tätig. Doch er träumte von einer eigenen Praxis auf dem Land.

Obwohl Geldern und Grefrath nur rund 20 Kilometer auseinander liegen, lernte Reschke die Niersgemeinde erst kennen, als er mit dem Finger über die Landkarte fuhr – und an Grefrath hängenblieb. Helmut Schütz (früher Bäckerei Gartz) bot ihm Räume an – die Geburtsstunde der Zahnarzt-Praxis Reschke. 30 Grefrather kamen am 1. März 1973. „Fred Postertz war mein erster Patient auf dem Stuhl“, erinnerte sich Bernd Reschke.

Der Betrieb wurde immer größer – und zog um in Räume der Familie Haffmanns an der Wankumer Straße. Und im Jahr 2000 ging es zum heutigen Standort an der Hohe Straße, wo vorher der Kontra-Supermarkt war.

Der Zahnarzt erinnert sich an einen weiteren Grefrather, der einst zu ihm in die Praxis kam, mit Bargeld in der Tasche und sagte: „Herr Doktor ich han lang gespart, he ös min Jeld, mach mich mal zwei schöne Joldzähne.“

Auch Frau Elke und die beiden Töchter arbeiten in der Praxis

Die Praxis ist ein Familienbetrieb. Bernd Reschkes Frau Elke kümmert sich um die Verwaltung, die jüngere Tochter Dr. Stefanie Spohn (40) ist Zahnärztin, die ältere Katrin von Oppenkowski (46) leitet das Zahntechnische Labor, das ebenfalls an der Hohe Straße zu finden ist. Außerdem sind in der Praxis zehn weitere Mitarbeiter sowie als weitere Zahnärztin Dr. Stefanie Spohn tätig. 20 Jahre war Bernd Reschke zudem als Gutachter für Krankenkassen im Einsatz.

Ans Aufhören denkt der Jubilar noch lange nicht: „Warum auch, es macht mir Spaß und ich bin körperlich fit.“ Vier Tage in der Woche behandelt er Patienten, „nur freitags hat mir meine Tochter freigegeben“, sagt der 70-Jährige lachend. Fit hält er sich durch viel Sport: Er geht ins Fitness-Studio, fährt Rad und ist ein begeisterter Segler. Gerne ist er mit seiner Frau vier oder auch sechs Wochen am Stück mit dem eigenen Boot unterwegs, dessen Heimathafen am Mittelmeer in Südfrankreich ist.

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