Rat: Behälter werden abgeschafft. Grund: Dreck an den Standorten.

Rat: Behälter werden abgeschafft. Grund: Dreck an den Standorten.
Dieser Anblick ist bald Vergangenheit: Die Container für Altpapier, hier Am Schwarzen Graben in Oedt, werden wie weitere drei Standorte in der Gemeinde Grefrath abgebaut.

Dieser Anblick ist bald Vergangenheit: Die Container für Altpapier, hier Am Schwarzen Graben in Oedt, werden wie weitere drei Standorte in der Gemeinde Grefrath abgebaut.

Kurt Lübke

Dieser Anblick ist bald Vergangenheit: Die Container für Altpapier, hier Am Schwarzen Graben in Oedt, werden wie weitere drei Standorte in der Gemeinde Grefrath abgebaut.

Grefrath. Die Tage der Grefrather Altpapiercontainer sind nun auch ganz offiziell gezählt. An vier Stellen sind sie zurzeit noch in der Gemeinde zu finden. Im Rat fiel nun das Urteil: Die Container werden abgeschafft. Die Entscheidung hatte sich schon im November abgezeichnet. Da hatte der Bauausschuss für den Antrag der Fraktionen von SPD und Grünen gestimmt.

Zusätzliche blaue Tonne kann kostenfrei beantragt werden

Grund ist die Verschmutzung rund um die Behälter. Zwar wurde im Rat allgemein bedauert, dass nun alle Bürger ausbaden müssten, dass sich wenige nicht zu benehmen wissen. Aber so soll’s nun kommen. CDU-Fraktionsvorsitzende Wilma Hübecker wies darauf hin, dass man eine zusätzliche blaue Tonnen für Papier kostenfrei beantragen kann.

2014 war das Thema Dreck an den Containern bereits diskutiert worden. Damals hatte sich der Malteser Hilfsdienst bereit erklärt, den Müll an den Container-Standorten einmal in der Woche zu entsorgen.

Weiterhin ungelöst ist das Problem der Altglascontainer, die erst einmal stehen bleiben. Der Vorschlag, Altglas an einer zentralen Stelle auf dem Bauhof zu sammeln, setzte sich nicht durch – zu aufwendig für den Bauhof, zu umständlich für die Bürger.

Container künftig auf Flächen von Discountern?

SPD-Fraktionschef Jochen Monhof schlug vor, prüfen zu lassen, ob man Altglascontainer nicht auf den Flächen der Discounter im Ort abstellen kann. Das wäre praktisch für die Bürger und es gebe eine gewisse Kontrolle mit Blick auf die Verschmutzung der Stellplätze.

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