Zum Auftakt einer WZ-Serie stellen wir das Lokal von Georg und Annabell Mäurers an der Lobbericher Straße in Grefrath vor.

Wirt Ingo Weise (r.), Inhaber Georg Mäurers (2.v.r.) und Koch Rene Hönisch (3.v.r.) stoßen mit einigen Stammgästen an.
Wirt Ingo Weise (r.), Inhaber Georg Mäurers (2.v.r.) und Koch Rene Hönisch (3.v.r.) stoßen mit einigen Stammgästen an.

Wirt Ingo Weise (r.), Inhaber Georg Mäurers (2.v.r.) und Koch Rene Hönisch (3.v.r.) stoßen mit einigen Stammgästen an.

Friedhelm Reimann

Wirt Ingo Weise (r.), Inhaber Georg Mäurers (2.v.r.) und Koch Rene Hönisch (3.v.r.) stoßen mit einigen Stammgästen an.

Grefrath. „Wenn man sich schon allein das Kellergewölbe anschaut, muss das Haus ziemlich alt sein“, sagt Ingo Weise. Er zapft gerade in der Gaststätte „Zum Nordkanal“ einige Bierchen für die dort am frühen Abend eintreffenden Gäste. Der Chef kommt kurze Zeit später dazu: Georg Mäurers, der sich wie keine Zweiter mit dem Brauen und Zapfen auskennt. Der 41-jährige Braumeister, der auch geschäftsführender Gesellschafter bei der Gleumes-Brauerei in Krefeld ist, hatte selbst vor etwa sieben Jahren mit seiner Ehefrau Annabell die beliebte Gaststätte an der Lobbericher Straße übernommen, die dann den Namen „Zum Nordkanal“ erhielt, aber früher als Haus Allen besser bekannt war und eine wechselvolle Geschichte hinter sich hat. Zum Auftakt der neuen Serie „Auf ein Bier chen“ stellt die WZ den Betrieb vor.

„So genau weiß ich nicht, seit wann es hier das Lokal gibt, offiziell erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Aber davor muss es bereits eine kleinere Version gegeben haben“, mutmaßt Georg Mäurers. Davon hat Dieter Schommer auch gehört. Er ist einer der ersten Kunden, der sich ein Feierabend-Bierchen gönnt. Der 74-jährige Grefrather mit dem langen weißen Rauschebart erzählt, dass er eigentlich drei Stammkneipen habe: „Hier im Nordkanal bin ich auch im Sparclub, kenne darüber hinaus die Eigentümerfamilie recht gut. Im Bürgerhof schieße ich – und mein Hund Prinzin, ein Berner Sennen-Mischling, führt mich bei meiner Radtour immer zur Gaststätte am Flugplatz.“

Beim „Quattrolon“ wird der Saal schon mal zum Ski-Parcour

Einige seiner Schießfreunde trifft Dieter Schommer an dem Abend, an dem auch die WZ in dem Lokal zu Gast ist. Denn „seine“ Antoniusschützen, genauer gesagt die Königsgarde, veranstalten dort gerade den sogenannten „Quattrolon“, einen vergnüglichen Wettstreit mit lustigen Spielen. So wird der große Saal, in dem regelmäßig Vereine und Verbände tagen, kurzerhand zu einem Ski-Parcour.

Natürlich gibt es in dem Lokal auch das obergärige Gleumes-Lagerbier, das Georg Mäurers nach alter Rezeptur in der Krefelder Brauerei braut. Aber es gibt noch einige andere Dinge für den Verzehr. Der Braumeister ist Hegering-Mitglied und leidenschaftlicher Waidmann, hat eine Pacht in der Eifel und bringt dem Koch Rene Hönisch nahezu regelmäßig Wild vorbei, egal ob Reh, Hirsch oder Wildschwein. Einen „Wildburger“ gibt es am Wild-Buffet, jeweils mittwochs, auch. Donnerstags gibt’s Rumpsteak, sonntags Schnitzel.

Bei schönem Wetter wird draußen im Biergarten mit seinen 80 Plätzen serviert. Ein kleiner Kinderspielplatz gehört draußen ebenfalls dazu, drinnen eine Kegelbahn.

Nach einer Weihnachtspause geht es heute wieder los

Über einen Besuch freut sich natürlich auch das bei vielen Grefrathern bekannte Service-Personal – darunter Jana, Jacky, Kim und Heike. Saal- oder Tisch-Reservierungen sind unter der Rufnummer 02158/401792 möglich. Montag und Dienstag sind Ruhetage. Heute geht es nach einer Weihnachts- und Neujahrspause an der Lobbericher Straße wieder los.

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