Foto: David Ebener
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dpa

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Krefeld (dpa) - Ein mit einem Brotmesser ausgetragener Streit um eine falsch sortierte Unterhose hat einem 25 Jahre alten Mann eine Haftstrafe eingebracht. Das Landgericht in Krefeld verurteilte den 25-Jährigen am Montag wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten. Angeklagt war der Mann wegen versuchten Totschlags. Das Gericht ordnete zudem seine Unterbringung in der Psychiatrie an. Der Mann leide unter dem Asperger-Syndrom, einer leichten Form des Autismus.

Der 25-Jährige hatte sich im niederrheinischen Grefrath mit dem Messer auf seine Schwester gestürzt, weil sie eine Unterhose des Vaters auf das Bett ihres arbeitslosen Bruders gelegt hatte. Die Geschwister wohnten noch bei den Eltern. Die junge Frau hatte mit Platzwunden, Prellungen und einer Gehirnerschütterung mehrere Tage in einem Krankenhaus gelegen. Zu Prozessbeginn hatte der Angeklagte ausgesagt, er habe seine Schwester zum Schweigen bringen wollen.

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