Mädchen und Jungen der GGS Grefrath spielten beim Bewegungstag nicht nur Fußball.

Slalomdribbeln war beim Sportfest Fußball eine Station des Geschicklichkeits-Fünfkampfs.
Slalomdribbeln war beim Sportfest Fußball eine Station des Geschicklichkeits-Fünfkampfs.

Slalomdribbeln war beim Sportfest Fußball eine Station des Geschicklichkeits-Fünfkampfs.

Einige der jungen Kicker zeigten beim Fußballtag auf der Sportanlage des SV Grefrath ihre Torhüterqualitäten.

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Slalomdribbeln war beim Sportfest Fußball eine Station des Geschicklichkeits-Fünfkampfs.

Grefrath. So viele Fußballer gleichzeitig waren wohl noch nie auf der Sportanlage des SV Grefrath direkt neben dem Eisstadion. 324 Kicker auf zwei Plätzen – das ist schon etwas Besonderes, vor allem für die, die das organisieren. Die Kicker, das sind die Mädchen und Jungen, die die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Grefrath besuchen und gestern am Sportfest Fußball teilgenommen haben.

SV Grefrath und Fußballverband beteiligt

Gemeinsam organisiert haben diesen Bewegungstag die Gemeinschaftsgrundschule, der SV Grefrath und der Fußballverband Niederrhein (FVN). Die Idee erklärt Manuel Schulitz vom FVN: „Wir wollen mit diesem Bewegungstag Schule und Verein einander näherbringen und stellen auch die Materialien.“

Und das sind nicht nur jede Menge Fußbälle, sondern auch Mini-Tore, Pylonen für den Slalomparcours oder verschiedenfarbige Leibchen, damit man die Mannschaften voneinander unterscheiden kann. Denn das Sportfest ist viel mehr als ein Fußballtag. Deshalb gehören zum Programm auch ein Trikot-Anziehspiel, Dosenlaufen oder Boccia. „Bei unserem kostenlosen Angebot ist für jeden etwas dabei“, sagt Schulitz. Er weiß, worüber er spricht, denn der FVN organisiert in jedem Jahr 20 dieser Fußballfeste.

Natürlich gehören zum Programm auch Fußballspiele, außerdem Elfmeterschießen und ein Geschicklichkeits-Fünfkampf mit Drei-Ball-Schießen, Zieleinwurf, Slalomdribbeln, Zielschießen und Hindernis-Torschuss.

40 Eltern und 22 Lehrer sind als Helfer im Einsatz

Und damit die Nachwuchskicker nicht zu lange warten müssen, sind Rasen- und Ascheplatz des SV Grefrath mit ganz vielen Spielstationen versehen, die natürlich alle beaufsichtigt werden müssen. „Heute sind hier 40 Eltern und 22 Lehrer im Einsatz. Alle sind restlos begeistert“, freut sich Schulleiterin Berrit Liebisch-Wiggert.

Auch Dirk Eckers ist begeistert von der Idee. Der Geschäftsführer des SV Grefrath hat mit dafür gesorgt, dass die Jungfußballer die Anlage des Vereins nutzen können. „Das Ganze ist ein Geben und Nehmen“, sagt er. Natürlich hofft er, dass der eine oder andere sich auch im Fußballverein anmeldet. Der SV Grefrath arbeitet im Nachwuchsbereich bereits seit längerem mit den Nachbarvereinen zusammen. Zur Jugendspielgemeinschaft (JSG) gehören auch Borussia Oedt und SuS Vinkrath.

Außerdem ist die Sportanlage des SV Grefrath auch der Stützpunkt für die Mädchenfußballmannschaften im Kreis. Nachwuchssorgen gibt es bisher noch nicht. „In der JSG nehmen in jeder Altersstufe drei Mannschaften mit jeweils rund 15 Kindern am Spielbetrieb teil“, sagt Eckers.

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