Der Schnupperkurs auf dem Platz in Hinsbeck war Teil eines sogenannten Bildungscamps.

14 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und fünf deutsche Jugendliche lernten jetzt auf Haus Bey den Golfsport kennen.
14 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und fünf deutsche Jugendliche lernten jetzt auf Haus Bey den Golfsport kennen.

14 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und fünf deutsche Jugendliche lernten jetzt auf Haus Bey den Golfsport kennen.

Janßen

14 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und fünf deutsche Jugendliche lernten jetzt auf Haus Bey den Golfsport kennen.

Hinsbeck. Khaled Badawi schwingt den Schläger weit nach hinten, wieder nach vorne und trifft den Golfball. Dieser fliegt und fliegt. Der 16-Jährige hat vor einigen Jahren in Damaskus schon mal Golf gespielt. Er und 13 andere Flüchtlinge aus dem Kreis Lippe verbringen zusammen mit fünf deutschen Jugendlichen und ihren Betreuern eine Woche im Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck. „Es handelt sich um ein Bildungscamp im Sport, ausgerichtet vom Kreissportbund Lippe“, sagt Holger Vetter, ehrenamtlicher Betreuer vom Landessportbund NRW.

Der Spaß stand ganz klar im Vordergrund

Einen Nachmittag verbringen die Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren auf dem Golfplatz Haus Bey. Dort machen sie einen Schnupperkurs und lernen von den Profis die Basics des Golfsports kennen.

Die jugendlichen Flüchtlinge leben in Gastfamilien im Kreis Lippe. Alle sind ohne Eltern nach Deutschland gekommen, einige haben Geschwister dabei. Die meisten von ihnen sind seit ungefähr einem Jahr in Deutschland, sprechen gut Deutsch. Zeehan ist 17 Jahre alt und kennt Golf nicht, aber: „Ich kenne Cricket, das ist ähnlich“, sagt der Jugendliche aus Pakistan.

Glenn Pease zeigt seiner Gruppe, worauf es beim „Chipping“ ankommt: „Ein ruhiger Schwung, der Ball sollte auf dem Grün landen.“ Die Jungs haben viel Energie und so müssen sie sich von Driving Range, wo es auf weite Abschläge ankam, erstmal umstellen.

Die Trainer zeigen den Jungs, wie sie den Schläger am besten halten, wie ihre Finger sein müssen und nebenbei erklären sie die Regeln des Golfsports. Der Spaß steht an diesem Nachmittag aber ganz oben. „Golf ist wie Tanzen, da gehört Rhythmus zu“, sagt Lehrer Andrew Duck und umtänzelt Khaled. Das sorgt für Erheiterung.

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