Leistungs-Check: Die Retter aus dem Kreis Viersen haben sich an der Kempener Wache getroffen.

In voller Montur stellten sich die Feuerwehren dem Leistungstest. 286 Männer und Frauen waren mit dabei.
In voller Montur stellten sich die Feuerwehren dem Leistungstest. 286 Männer und Frauen waren mit dabei.

In voller Montur stellten sich die Feuerwehren dem Leistungstest. 286 Männer und Frauen waren mit dabei.

Reimann

In voller Montur stellten sich die Feuerwehren dem Leistungstest. 286 Männer und Frauen waren mit dabei.

Kreis Viersen. Retten, bergen, löschen, schützen – das sind die vier Schlagworte der Feuerwehrleute. Beim Leistungsnachweis der Feuerwehren im Kreis Viersen haben die Retter nun gezeigt, was in ihnen steckt. Insgesamt nahmen 286 Wehrleute in 33 Gruppen an dem freiwilligen Leistungs-Check teil. Sie kamen aus den Kreisen Viersen, Kleve und Neuss zur Kempener Feuerwache und absolvierten vier Programmpunkte: Löschübung, Staffellauf, Knoten machen und Theorie.

Bettina Theloy ist seit sieben Jahren bei der Feuerwehr dabei

Aus „Spaß und Tradition“ machte Bettina Theloy (19) vom Löschzug Oberkrüchten mit. Seit sieben Jahren rettet die junge Frau in ihrer Freizeit Leben und unterstützt ihre männlichen Kollegen nach Kräften. Ihr Kamerad Norbert Lütters nahm bereits zum 23. Mal am Leistungsnachweis teil.

Bei der Löschübung verlegten die Feuerwehrleute in fünf Minuten zwei C-Rohre und ein Schwerschaumrohr, das mittels Schaum aus einem Liter Wasser sieben Liter Löschflüssigkeit macht. Schnelligkeit und Ausdauer waren beim Staffellauf gefragt, den die Teilnehmer samt Gerätschaften absolvierten. Daraufhin knoteten sie einen „Stich mit Aufzugsschlaufe“. Am Ende stand die Theorie. Drei aus 30 Fragen zu Themen wie Digitalfunk, Löschfahrzeuge oder Erkrankungen mussten beantwortet werden.

Kinder hatten ihren Spaß am Wagen mit der 30-Meter-Drehleiter

Neben den Wettbewerben der Feuerwehrleute gab es auch ein Rahmenprogramm für die ganze Familie. Für Kinder hatte die Feuerwehr Kempen unter anderem eine Fahrzeugschau vorbereitet. Für die kleine Anna-Lena war der Wagen mit der 30 Meter langen Drehleiter die Attraktion des Tages. Die Dreijährige aus St. Tönis saß im Führerhaus und durfte sogar einen Helm aufsetzen – Nachwuchswerbung auf Feuerwehrart.

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