Der Kreis Viersen liegt damit im bundesweiten Trend.

Kreis Viersen. Der Trend der leicht sinkenden Mietpreise für Einzelhandelsflächen im Kreis Viersen setzt sich fort. Das Mietpreisniveau in Brüggen und in der Kreisstadt Viersen ist in allen Lagen rückläufig. Das geht aus dem Gewerblichen Mietspiegel 2017 hervor, den die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein herausgegeben hat. Stabile Mietpreisspannen verzeichnen Grefrath, Kempen, Nettetal, Niederkrüchten und Tönisvorst. Leicht steigende Spitzenmieten gibt es in Schwalmtal und Willich.

„Die Mietpreisentwicklung im Kreis Viersen entspricht damit der allgemeinen Entwicklung im ganzen Bundesgebiet“, sagt Norbert Bienen, Vorsitzender des IHK-Ausschusses für Immobilienwirtschaft. In den Randlagen und den 1b-Lagen der Geschäftszentren würden die Mietpreise stetig nachgeben. Das fallende Preisniveau gerade bei den Spitzenmieten – wie zum Beispiel von 15 auf zwölf Euro pro Quadratmeter in der 1b-Lage von Viersen – sei aber nur folgerichtig. „Die Schwierigkeiten des stationären Einzelhandels schlagen sich nun auch vielerorts auf den Immobilienmarkt für die Ladenflächen nieder.“

Bei hochwertigen Büroimmobilien zeichnet sich – außer in der Kreisstadt Viersen – ein Trend ab: „Es fällt auf, dass die Spitzenmieten für Neubauten in Brüggen, Niederkrüchten, Schwalmtal und in Tönisvorst auf 8,50 Euro und in Willich auf 9,50 Euro pro Quadratmeter gestiegen sind“, berichtet Ausschussmitglied Walter Schmitz aus Viersen. „Doch dieser Anstieg gilt ausnahmslos nur für Büros mit hohem Standard.“ Damit werden Gebäude klassifiziert, die über eine gute Haustechnik sowie eine günstige oder flexible Raumaufteilung verfügen. Außerdem müssen ausreichend Pkw-Stellplätze im Umfeld vorhanden sein. In Grefrath, Kempen und Nettetal sind die Büromieten weitestgehend stabil. In der Stadt Viersen sind die Preise für Büroflächen mit hohem und mittlerem Standard sowohl in Zentrums- als auch in Stadtrandlage leicht zurückgegangen. Red

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