10879158704_9999.jpg
Ein Kommentar von Roland Busch.

Ein Kommentar von Roland Busch.

nn

Ein Kommentar von Roland Busch.

Dass die Arbeiterwohlfahrt in finanziellen Schwierigkeiten steckt, hat auch etwas mit gesellschaftlichen Veränderungen zu tun. Ihre Mitglieder sind in der Regel ältere Menschen, Nachwuchs gewinnt der Verband, der angestaubt wirkt in der heutigen Zeit, kaum. Da ist es wichtig, Weichen zu stellen und sich zu verändern.

Dass der Awo–Kreisverband Viersen jetzt mit Mönchengladbach gemeinsame Wege geht, ist daher folgerichtig. Doch wie der Weg beschritten wurde, gibt zu denken. Den Mitgliedern wurden die finanziellen Probleme verheimlicht, zunächst hieß es noch, man werde den Krefelder Verband übernehmen, um ihn aus seiner schwierigen Situation zu befreien. Das klingt aus heutiger Sicht wie Hohn.

Mitglieder und Mitarbeiter wurden nur unzureichend informiert. Da sprudelt es dann nur so aus der Gerüchteküche, Halbwahrheiten machen die Runde. Zusammenarbeit, Kooperation, Fusion, was, wann, mit wem: kein klares Ziel erkennbar. Es fehlt die Vision für einen Neubeginn.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer