Trotz des durchwachsenen Wetters stimmte die Resonanz auch bei der vierten Auflage von „Stadt.Land.Markt.Viersen“.

Viersen. Was als kleiner Markt mit gerade einmal 40 Ständen vor vier Jahren begann und damals nicht mehr als ein Versuch war, hat sich inzwischen zu einem etablierten Ereignis im Jahresprogramm der Stadt Viersen entwickelt: Mehr als 60 Händler reisten am Wochenende wieder einmal in die Kreisstadt und präsentierten ein Stück Landleben in der Innenstadt. Wer frischen Spargel oder die ersten Erdbeeren aus hiesigen Treibhäusern kaufen wollte, musste dafür am Sonntag in keinen Bauernladen fahren, sondern konnte dies bei einem Bummel durch die Fußgängerzone erledigen – zwischen knallbunt lackierten alten Landmaschinen, die einst auf den Feldern im Einsatz waren.

Besonders für die Kinder war der Markt ein spannendes Erlebnis

Aber auch Schafe mit Lämmchen waren zu sehen oder kuschelig wirkende Wolle, gefilzte Körbe für Vierbeiner, Gewürze und unterschiedlichste Hühnerrassen: Mit einer abwechslungsreichen Palette zog der „Stadt.Land.Markt.Viersen“ die Besucher in seinen Bann. Sie erfuhren, wie die „Wolllieferanten“ aus der Nähe aussehen und was es mit den fleißigen Bienen und der Honigproduktion auf sich hat. Und einmal zu sehen, wer für die Eier auf dem Frühstückstisch verantwortlich ist, war nicht nur für Kinder ein Erlebnis.

Veranstalter und Unternehmer ziehen positives Fazit

Die mit entsprechenden Ausläufen aufgebauten Tierstände und der Bienenschaukasten lockten am Wochenende auch die Erwachsenen an. Aber nicht nur die Besucher zeigten sich mit den Angeboten zufrieden. „Es ist eine Tatsache, dass viele Menschen, die den Markt besuchen, auch den Weg in die Geschäfte finden und einkaufen. Bei uns ist das auf jeden Fall so“, sagte Hubert Rettler, Vorstandsmitglied vom Werbering „Viersen aktiv“ und Inhaber der Galerie am Rathausmarkt. Er begrüßt die Kombination von verkaufsoffenen Sonntag und Event, wobei er im Modell „Stadt.Land.Markt.Viersen“ ein besonderes Potenzial sieht, weil diese Marktform aufgrund ihres Angebotes vermehrt die Menschen aus dem Umland anzieht.

Beim Einzelhandel herrschte so am Sonntag zum größten Teil Zufriedenheit. „Und wer jetzt nicht einkauft, der kommt uns vielleicht demnächst einmal besuchen“, waren einige Stimmen zu hören.

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