Mehr als 50 Studenten bewarben sich für die erste Bustour zu heimischen Unternehmen.

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Die Studenten der Hochschule Niederrhein und der Fontys vor dem Gebäude der Landgard in Herongen.

Die Studenten der Hochschule Niederrhein und der Fontys vor dem Gebäude der Landgard in Herongen.

Karsten

Die Studenten der Hochschule Niederrhein und der Fontys vor dem Gebäude der Landgard in Herongen.

Kreis Viersen. „Das Interesse an unserer ersten Bustour war riesengroß, wir konnten gar nicht alle der weit über 50 Anmeldungen von Studenten der Fontys International Business School in Venlo und der Hochschule Niederrhein mitnehmen, sondern mussten auslosen“, freute sich Thomas Jablonski, Geschäftsführer des Kempener Technologiezentrums. Der Besuchstag begann für die fast 40 Studenten mit einer Führung durch die „Veiling-Rhein-Maas“ in Straelen-Herongen mit anschließender Besichtigung des Landgard-Betriebs. Danach ging es weiter nach Vorst zu dem international agierenden Unternehmen ARCA Regler GmbH.

Einstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven

Nach der Besichtigung präsentierten die Unternehmen ihre Personalpolitik. Die Möglichkeiten zum Einstieg in das Unternehmen und die weitergehenden Karriereperspektiven spielten dabei bei den Besuchern die zentrale Rolle.

Die Studenten hatten außerdem die Möglichkeit, die einzige Blumenversteigerung in Deutschland in Herongen zu besichtigen. Hier werden Pflanzen und Schnittblumen vertrieben: Die als Genossenschaft organisierte „Veiling Rhein-Maas“ hat 1700 Endverkäufer und 2100 Anlieferbetriebe in ihren Reihen.

„Regeltechnik aus Tönisvorst für die Welt“ - so überschreiben die Geschäftsführer der ARCA Regler GmbH in Vorst gerne ihre Arbeit. Das international agierende Unternehmen ist Maschinenbauer und Armaturenhersteller zugleich. In dem Traditionsbetrieb werden industrielle Regelventile hergestellt, die zur Steuerung von fließenden Medien in Rohrleitungen wie zum Beispiel Prozessgase, Erdgas, Dampf und chemische Flüssigkeiten, genutzt werden.

Das alles erfuhren die Studenten bei ihrem Besuch. Geschäftsführer Markus Dönni wies darauf hin, dass in seinem Betrieb viel ausgebildet werde. Er hatte sich spontan bereit erklärt, den Studenten den Betrieb zu zeigen und die Personalpolitik zu erläutern: „Wir besetzen gerne auch Positionen mit jungen Leuten. Sie finden in unserem mittelständischen Betrieb gute Aufstiegschancen. Ich würde mir für die Zukunft noch mehr Kontakt zwischen Unternehmen und Studenten wünschen.“

Das grenzüberschreitende Projekt „Vernetzung von Hochschulen und kleinen und mittleren Unternehmen“ der Fontys International Business School und des Technologiezentrums Niederrhein wird von der Europäischen Union gefördert. Damit die Studenten Betriebe aus dem Grenzraum besser kennenlernen, werden Bustouren zu deutschen und niederländischen Unternehmen organisiert.

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