Warum der 28-jährige Fahrer von der Straße abkam ist noch unklar. Er wurde verletzt, konnte sich aber selbst aus seinem Fahrzeug befreien.

Zuvor war der Fahrer von der Straße abgekommen.
Zuvor war der Fahrer von der Straße abgekommen.

Zuvor war der Fahrer von der Straße abgekommen.

Mit einem Kranwagen wurde der Peugeot geborgen.

Der Wagen fiel rund acht Meter in die Tiefe.

Jungmann, Bild 1 von 3

Zuvor war der Fahrer von der Straße abgekommen.

Viersen. Ein 28-jähriger Autofahrer aus Schwalmtal ist gestern früh mit seinem Peugeot von der Autobahn 61 rund acht Meter tief auf das Gleisbett der Deutschen Bahn gestürzt. Der Mann wurde bei dem Unfall verletzt; der Sachschaden beträgt nach Angaben der Autobahnpolizei rund 10 000 Euro. Der Unfall hatte starke Auswirkungen auf den Berufsverkehr: Die Fahrbahn Richtung Venlo wurde kurzzeitig gesperrt. Die Auffahrt der Anschlussstelle Viersen in Richtung Venlo musste bis kurz nach 10 Uhr gesperrt bleiben; auch die Bahnstrecke zwischen Boisheim und Viersen wurde knapp drei Stunden gesperrt. Mehrere Züge endeten deshalb im Viersener Bahnhof. Die Eurobahn setzte Busse ein. Gegen 9.20 Uhr wurde die Streckensperrung wieder aufgehoben.

Nach ersten Erkenntnissen war das Auto kurz vor 6.30 Uhr im Bereich der Ausfahrt von der Autobahn abgekommen. „In Höhe der Anschlussstelle Viersen kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Danach überfuhr er eine leichte Anhebung und gelangte dadurch über die dortige Schutzplanke“, erklärte ein Sprecher der Autobahnpolizei. Im Bereich der Böschung knickte das Fahrzeug noch einige kleinere Äste ab und landete schließlich neben der Bahnstrecke. Der Fahrer war allein im Wagen. Ein Lokführer sah das Auto an der Bahnbrücke nahe der Ausfahrt Dülken neben den Gleisen liegen. „Aufgrund der zunächst unklaren Einsatzlage teilten sich die alarmierten Einsatzkräfte“, berichtete Stadtsprecher Frank Schliffke. „Während zwischen Mackenstein und Dülken nichts zu finden war, machten sich die weiteren Wehrleute und der Rettungsdienst auf die Suche an der Bahnstrecke.“ Unmittelbar neben den Bahngleisen fanden sie das Auto und den 28-Jährigen, der sich bereits selbst aus dem Fahzeug befreit hatte. Rettungsdienst und Notarzt versorgten den Mann, der etwa zehn Meter vom Auto entfernt lag. Die Feuerwehr transportierte ihn etwa 300 Meter über die Bahngleise bis zum Aachener Weg. Von dort wurde er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren.

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