Wettbewerb: Die Entscheidung fiel einstimmig aus: Todo o Nada siegt bei der Suche nach der „Superband“ im Rahmen der 1000-Jahr-Feier.

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Dumpfe Bässe bestimmten den Sound von Ashen Images – am Ende siegte aber die Band Todo o Nada.

Dumpfe Bässe bestimmten den Sound von Ashen Images – am Ende siegte aber die Band Todo o Nada.

Kurt Lübke

Dumpfe Bässe bestimmten den Sound von Ashen Images – am Ende siegte aber die Band Todo o Nada.

Anrath. "Die Wahl wurde uns verdammt schwer gemacht, aber wir haben uns einstimmig entschieden: Die Sieger sind Todo o Nada." Kaum hat Peter Küppers, der Ideengeber und Organisator beim Band-Contest "Anrath sucht die Superband" anlässlich der 1000-Jahr-Feier, die Sieger bekannt gegeben, gibt es auf der gigantischen Bühne neben der Anrather Kirche kein Halten mehr. Die vier 14- und 15-jährigen Bandmitglieder Max Germer, Lukas Böhner, Jan Dreyer und Ben Fehrholz liegen sich in den Armen. Die pure Freude ist in ihren Gesichtern zu lesen.

Erste Gratulationen kommen von den Mitgliedern der konkurrienden Formationen Münchausen und Ashen Images, donnernder Applaus kommt vom Publikum. Ein großes Mischpult und eine gut gefüllte Tasche mit musikalischem Equipment sind der Siegerpreis, was die vier nochmals auf der ganzen Linie strahlen lässt. Das "Danke" von Sänger Ben für die gelungene Organisation des Band-Contests mit der Möglichkeit, auf der gigantischen Profibühne zu spielen, kommt von ganzem Herzen.

Leicht hat es die dreiköpfige Jury, bestehend aus dem Willicher Musikschullehrer Thorsden Marschner, dem Gitarrenlehrer Kai Schischkowski und Peter Küppers dabei nicht. "Todo o Nada" startet den Wettbewerb gekonnt mit einem Jingle ihrer eigenen Kompositionen, was beim Publikum bestens ankommt. Die folgenden rockigen englischen Lieder gefallen. Gute Stimmung von der ersten Sekunde an.

Songs von Münchausen bieten sich zum Mitsingen an

Etwas düster wird es danach bei den vier Musikern von "Ashen Images". Die dumpfen Bässe und schweren deutschen Songs haben aber auch ihre Fans. "Raus aufs Land" und "Hände hoch" heißt es dann bei "Münchausen". Die Refrains der dreiköpfigen Band bieten sich zum Mitsingen an. Drei tolle musikalische Präsentationen, denen die Jury am liebsten allen einen ersten Preis überreicht hätte und ein gelungener Auftakt der 1000-Jahr-Feier von Anrath.

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