Insgesamt ziehen die Einsatzkräfte eine positive Bilanz. Es gab weniger „Schnapsleichen“.

Syb blaulicht Polizei
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Jörg Knappe

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Kreis Viersen. Mit rund 55 karnevalsbedingten Einsätzen hatte die Polizei an Altweiber etwas mehr zu tun als im Vorjahr. Insgesamt ziehen die Ordnungshüter aber eine positive Bilanz. Es gab 52 Platzverweise, acht Strafanzeigen und 14 Menschen, die in Gewahrsam genommen wurden.

In den Hochburgen Dülken und Nettetal fiel der ein oder andere Narr aus der Rolle. Einige wurden aggressiv, andere mussten zum Ausnüchtern in Polizeigewahrsam. Im Krankenhaus musste die Polizei den Pflegekräften in zwei Fällen zu Hilfe eilen.

Strafanzeigen ergingen wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung. In zwei Fällen wurden Polizisten angegriffen. In Grefrath randalierte ein 18-Jähriger bei einer Karnevalsveranstaltung und verpasste dann einem Polizisten einen Kopfstoß. In Viersen artete um 23.15 Uhr ein Einsatz wegen Ruhestörung an der Dülkener Straße aus. Ein 33-Jähriger sollte in Polizeigewahrsam gebracht werden. Daraufhin setzte er zum Angriff gegen die Polizisten mit einer Stehlampe an. Die Beamten setzten Pfefferspray ein.

Der Rettungsdienst verzeichnete weniger „Schnapsleichen“ als in den Vorjahren. „Am Altweiber-Donnerstag war es erfreulich ruhig“, so Leitstellenleiter Michael Oyen. Bis Freitagmorgen rückte das Rote Kreuz in Sachen Karneval 15-mal aus, hinzu kamen elf Einsätze der kommunalen Rettungsdienste. Der jüngste Patient, ein 15-Jähriger, benötigte bereits um 8.30 Uhr Hilfe. Kurios war ein Einsatz in einem Seniorenheim: Dort hatte sich eine 81-Jährige morgens heimlich zu Karnevalsmusik zwei Gläser Prosecco gegönnt und musste mit Gesundheitsproblemen ins Krankenhaus gebracht werden.

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