Der Mann soll drei Lkw und einen Baucontainer in Brand gesteckt und Hunderttausende Euro Schaden verursacht haben. Zum Teil soll er die Laster zuvor selbst gefahren haben.

Der Mann soll drei Lkw und einen Baucontainer in Brand gesteckt und Hunderttausende Euro Schaden verursacht haben. Zum Teil soll er die Laster zuvor selbst gefahren haben.
An diesen papierbeladenen Laster soll der Verdächtige Feuer gelegt haben. Der verursachte Schaden betrug mehr als 140 000 Euro.

An diesen papierbeladenen Laster soll der Verdächtige Feuer gelegt haben. Der verursachte Schaden betrug mehr als 140 000 Euro.

Schulmann TV

An diesen papierbeladenen Laster soll der Verdächtige Feuer gelegt haben. Der verursachte Schaden betrug mehr als 140 000 Euro.

Nettetal. Ein 31-jähriger Mann aus Nettetal steht im Verdacht, mehrere Lastwagen angezündet zu haben. Der Beschuldigte wurde Montag dem Haftrichter vorgeführt, sitzt seither in Untersuchungshaft. Er hatte bei der Vernehmung durch Polizeibeamte drei Brandstiftungen eingeräumt. Auch in Nettetal soll der Mann einen Baucontainer angezündet haben.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um den Ex-Mitarbeiter eines Nettetaler Unternehmens. Auf dem Firmengelände war vor drei Wochen ein Baucontainer in Brand geraten. „Nachdem zunächst von einem technischen Defekt ausgegangen wurde, führten die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu dem damaligen Mitarbeiter der Firma“, berichtete Polizeisprecher Wolfgang Goertz. Er habe den Container offensichtlich vorsätzlich in Brand gesetzt.

Bei der Vernehmung dann die Überraschung: Der Beschuldigte räumte laut Polizei drei weitere Brandstiftungen ein. Zwischen dem 24. Januar und dem 27. Februar habe er insgesamt drei Lastwagen in Brand gesteckt. In zwei Fällen brannten die Zugmaschinen mit Anhänger und Ladung. Goertz: „So entstand ein Schaden von mehreren 100 000 Euro.“

Die letzte Brandstiftung liegt zwei Wochen zurück

Vor 14 Tagen soll der Nettetaler zuletzt zugeschlagen haben: Auf einem Rastplatz in Isselburg bemerkte die Polizei Rauch im Führerhaus eines Sattelschleppers einer Emmericher Spedition, der Papier geladen hatte. Der Fahrer, der erst wenige Tage zuvor bei der Firma angefangen hatte, hatte nach eigenen Angaben das Gespann auf einem Parkplatz in Heelden abgestellt, um eine Pause zu machen, und war in die Raststätte gegangen. Nach Angaben der Spedition handelte es sich bei dem Fahrer um den 31-jährigen Nettetaler.

In Mönchengladbach soll der Tatverdächtige am 6. Februar zugeschlagen haben. Auf der Süchtelner Straße brach in einer Iveko-Zugmaschine Feuer aus. „Das Fahrzeug brannte komplett aus, der Schaden lag im hohen fünfstelligen Bereich“, berichtete ein Polizeisprecher. Bereits am 24. Januar soll der Nettetaler die Serie von Brandstiftungen begonnen haben – vermutlich ebenfalls als Fahrer eines gerade mal zwei Jahre alten Sattelschleppers, der 15 Tonnen Kunststoffstangen geladen hatte. „Das Feuer breitete sich rasend schnell aus, erfasste den Auflieger und die Ladung“, sagte Feuerwehrsprecher Mike Filzen. „Mehrere kleine Detonationen zeigten an, dass die Reifen und die Luftbälge der Federung durch die große Hitze zerplatzten.“ Die Feuerwehr löschte mit Wasser und Schaum, konnte einen Totalverlust allerdings nicht verhindern. „Übrig blieb nur ein verkohltes Gerippe“, beschreibt Filzen den Schaden.

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