Im Kreis Mettmann hat es  in den letzten Tagen eine auffällig hohe Anzahl an Fahrzeugaufbrüchen an Reitställen gegeben.
Im Kreis Mettmann hat es in den letzten Tagen eine auffällig hohe Anzahl an Fahrzeugaufbrüchen an Reitställen gegeben.

Im Kreis Mettmann hat es in den letzten Tagen eine auffällig hohe Anzahl an Fahrzeugaufbrüchen an Reitställen gegeben.

dpa

Im Kreis Mettmann hat es in den letzten Tagen eine auffällig hohe Anzahl an Fahrzeugaufbrüchen an Reitställen gegeben.

Monheim/Ratingen/Mettmann/Velbert.  Zurzeit gibt es eine auffällige Häufung von Fahrzeugaufbrüchen auf Reiterhöfen und Parkplätzen an Reitställen in der Region, die vermuten lassen, dass es sich um Serienstraftäter handelt, die diese speziellen Tatorte bevorzugen. Vielleicht stehen die Täter in irgendeiner besonderen Beziehung zu den Tatorten oder sie gehen davon aus, dass gerade Frauen besonders reitsportinteressiert sind und in ihren geparkten Fahrzeugen ihre Handtaschen zurücklassen, wenn sie auf Reiteranlagen ihrem Hobby nachgehen.

Am 10. Januar wurden drei aufgebrochene Fahrzeuge auf dem Parkplatz eines Restaurants und Reitstalls an der Straße In der Karpendelle in Ratingen-Süd aufgefunden. Die Einbrüche ereigneten sich dort am Montagabend (9. Januar) in der Zeit zwischen 18 Uhr und 19.30 Uhr.  Bei allen drei Fahrzeugen wurden Scheiben eingeschlagen, um im Fahrzeug liegende Handtaschen zu stehlen.

Am Dienstagabend (10. Januar) fanden zwischen 17.35 Uhr und 17.50 Uhr zwei vergleichbare Fahrzeugaufbrüche am genau entgegengesetzten, südlichen Ende des Kreisgebietes statt. Auf dem Parkplatz eines Reitstalls an der Straße Am Werth in Monheim am Rhein wurden ein silberner Ford Kuga und ein schwarzer BMW Z4 aufgebrochen. Der oder die Täter zerschlugen jeweils die Scheiben der Beifahrertüren und entwendeten aus beiden Fahrzeugen jeweils eine Handtasche mit Bargeld, Papieren und diversen persönlichen Gegenständen.

Zwei Tage später, am Donnerstagnachmittag und -abend des 12. Januar wurden  im nördlichen Kreisgebiet gleich eine Mehrzahl von gleichartigen Fahrzeugaufbrüchen in Velbert, Mettmann und Ratingen begangen, die die selbe "Handschrift" aufweisen. Die ermittelten Tatzeiten lassen sich nahezu nahtlos in einen möglichen "Fahrplan" des oder der Täter einreihen. Zwischen 16 und 17.45 Uhr wurde  zunächst ein schwarzer Volvo V70 aufgebrochen, der auf dem Parkplatz eines Reithofes an der Bleibergstraße im Velberter Ortsteil Neviges parkte. Eine hellbeigefarbene Damenhandtasche mit Bargeld, Schlüsseln sowie persönlichen Ausweisen und Papieren der Geschädigten nahm der Dieb nach dem Einschlagen der Fensterscheibe an der Beifahrertüre an sich.

Zwischen 18.15 Uhr und 19.30 Uhr wurde dann nur wenig später ein schwarzer Daewoo Lacetti auf gleiche Weise aufgebrochen. Dieser parkte an einem knapp 15 Kilometer entfernten Reitstall an der Wülfrather Straße in Mettmann, nahe der Ortsgrenze zu Wülfrath. Auch hier wurde die Scheibe der Beifahrertüre eingeschlagen, um an eine schwarze Lederhandtasche mit Bargeld und Papieren zu gelangen. Gleichzeitig fiel dem oder den Tätern auch noch ein mobiles Navigationsgerät der Marke Siemens in die Hände, das in der Mittelkonsole des Daewoos lag.

Zwischen 19 Uhr und 20.15 Uhr liegt die Tatzeit von zwei weiteren Fahrzeugaufbrüchen gleicher Art, die nur wenige Kilometer weiter auf einem Reiterhof an der Meiersberger Straße in Ratingen-Homberg stattfanden. Aus einem schwarzen Hyundai i30 verschwand eine große bunte Handtasche der Marke "Desigiual", in der sich neben Bargeld, Papieren und Schminksachen auch ein MP3-Player der Marke Sony befand. Unmittelbar neben dem Hyundai wurde dann auch an einem roten Toyota Aygo die Seitenscheibe eingeschlagen. Aus diesem Fahrzeug wurden eine schwarze Handtasche mit Bargeld, Papieren, Schmuck und Schlüsseln, aber auch ein Mobiltelefon der Marke Nokia sowie ein mobiles Navigationsgerät entwendet.

Bisher liegen der Polizei im Kreis Mettmann noch keine konkreten Hinweise auf den oder die Täter vor. Hinweise zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder sonstigen Beobachtungen, die in Tatzusammenhängen stehen könnten, nehmen alle Polizeidienststellen im Kreis Mettmann unter dem Zentralruf 02104 / 982-0 entgegen.

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