FC Wülfrath und TSV Einigkeit Dornap begrüßen im Grundsatz die Option, die Sportanlage Erbacher Berg gemeinsam zu nutzen.

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Einigkeit demonstrierten am Donnerstag der FCW-Vorsitzende Michael Massenberg, Kämmerer Rainer Ritsche, Bürgermeisterin Claudia Panke und Karl- Heinz Schultz, Vorsitzender der TSV Einigkeit Dornap (v. l.), nach ihrem Gespräch über eine zentrale Wülfrather Fußballanlage am Erbacher Berg.

Einigkeit demonstrierten am Donnerstag der FCW-Vorsitzende Michael Massenberg, Kämmerer Rainer Ritsche, Bürgermeisterin Claudia Panke und Karl- Heinz Schultz, Vorsitzender der TSV Einigkeit Dornap (v. l.), nach ihrem Gespräch über eine zentrale Wülfrather Fußballanlage am Erbacher Berg.

Simone Bahrmann

Einigkeit demonstrierten am Donnerstag der FCW-Vorsitzende Michael Massenberg, Kämmerer Rainer Ritsche, Bürgermeisterin Claudia Panke und Karl- Heinz Schultz, Vorsitzender der TSV Einigkeit Dornap (v. l.), nach ihrem Gespräch über eine zentrale Wülfrather Fußballanlage am Erbacher Berg.

Wülfrath. Alles auf Neustart: Die Stadt plant den Erbacher Berg als Hauptstandort für den Fußball in Wülfrath. Wie bereits exklusiv berichtet, ist die Aufgabe des sanierungsbedürftigen Sportplatzes in Düssel eine Option. Dort spielt die TSV Einigkeit Dornap. Deren Vorsitzender Karl-Heinz Schultz kann sich einen Umzug zum Erbacher Berg „grundsätzlich vorstellen – wenn die Identität des Vereins erhalten bleibt“. In einem Pressegespräch gaben am Donnerstag er, Bürgermeisterin Claudia Panke, Erster Beigeordneter Rainer Ritsche und Michael Massenberg (Vorsitzender 1. FC Wülfrath) einen Einblick in die laufenden Gespräche.

„Wir wollen zu Lösungen beitragen, die für alle gut sind.“

Karl-Heinz Schultz, Vorsitzender der TSV Einigkeit Dornap

Ritsche betonte, dass ein möglicher Umzug der Dornaper erst mittelfristig angestrebt werde könne. „So müssen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in enger Abstimmung mit den Vereinen zum Beispiel die Bedarfe ermittelt werden“, sagt Ritsche. Sollte ein vierter Fußball-Platz auf dem Erbacher Berg nötig werden, „muss geprüft werden, wie dieser finanziert werden kann“.

Der FCW (19 Jugend- und drei Seniorenteams) und die Einigkeit (zwei Senioren-, ein Altherren- und zwei Jugendteams) auf einer Anlage? Für beide Vereine keine Unmöglichkeit: „Da müssen wir aber auch intern noch diskutieren“, sagt Massenberg. Als Wülfrather Steuerzahler könne er aber verstehen, wenn der Fußball zentralisiert werden soll. „Ich kenne ja auch die Zustände in Düssel. Der FCW ist da kooperativ.“ Schultz: „Wir wollen zu Lösungen beitragen, die für alle gut sind.“

Positive Effekte für Vereine, für die Anlage, für den Sport, für die Stadtentwicklung und auch für den Haushalt der Stadt sieht Claudia Panke, „wenn wir den Erbacher Berg neu ausrichten“. Sie begrüßte, dass die Vereine sich dieser Entwicklung nicht verschließen.

Die Sportanlage soll auch stärker für Veranstaltungen genutzt werden

Die Stadt betont aber auch, dass die Anlage Erbacher Berg „verstärkt für Sonderveranstaltungen“ genutzt werden sollte – etwa für Leichtathletikfeste, besondere Fußball-Turniere, aber auch Open-Air-Konzerte, um den guten Ruf der Anlage noch zu steigern. Auch die Förderung eines attraktiven Breitensportangebots und des Vereinslebens hat die Stadt im Visier.

Das Clubheim wird definitiv an die Platzwart-Familie verpachtet

Fest steht, dass das Clubheim des FCW am Erbacher Berg in andere Hände gehen wird. Ritsche bekräftigte die Idee vom „Haus des Sports“, in dem die Familie des Platzwarts als Gastronom mit verlässlichen Öffnungszeiten nicht nur Fußballspiel-Besucher bewirten soll. Im Frühjahr soll der Pachtvertrag unterschrieben werden.

Ritsche ließ auch keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Fußballschule Mittelpunkt als gewerblicher Mieter gehalten werden soll, nicht nur als Einnahmequelle, sondern auch als „Partner einer verlässlichen, hochwertigen Ferienbetreuung“.

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