Der Innenstadt-Standort wird aufgegeben. Aber auch den Markt in der Ellenbeek bezeichnet das Unternehmen als nicht mehr zeitgemäß.

Wülfrath. Die Mettmanner Architekten Kluger&Meerkamp können sich nach einem neuen Mieter für ihre Immobilie Goethestraße/Ecke Parkstraße umschauen. Aldi Nord wird die Kündigung zum 30. Juni dieses Jahres nicht aussetzen.

Das bestätigte das Unternehmen auf WZ-Nachfrage: "Wir haben den Aldi-Markt fristgerecht zu Ende Juni gekündigt. Eine Verlängerung darüber hinaus ist nicht vorgesehen", heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme. Darin betont die Aldi-Immobilienverwaltung auch, dass "die Aldi-Märkte in Wülfrath nicht mehr zeitgemäß sind".

Die geringen Verkaufsflächen und die schlechten Parkmöglichkeiten "schränken uns und unsere Kunden ein". Das gelte auch, wie auf Nachfrage ergänzt wurde, für den Markt in der Ellenbeek. Gibt es dort auch Veränderungspläne? "Wir nehmen aktuell Gespräche mit der Stadt Wülfrath auf und möchten diesen nicht vorgreifen", reagiert Aldi zurückhaltend.

In dem Schreiben heißt es weiterhin: "Gerne würden wir den Bürgern von Wülfrath mit einem modernen Aldi-Markt erhalten bleiben, wenn uns die Realisierung eines modernen Aldi-Marktes ermöglicht würde."

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