Die Wülfrather Band Pitwater Youth Hostel will mit einer Demo und Auftritten bekannter werden.

Musik
Pitwater Youth Hostel (v. l.): Lukas Wölm (Gesang), Tobias Cremer (Gitarre), Fabian Kinder (Gitarre), Sven Pahnke (Bass) und Niklas Thömmes hinten am Schlagzeug.

Pitwater Youth Hostel (v. l.): Lukas Wölm (Gesang), Tobias Cremer (Gitarre), Fabian Kinder (Gitarre), Sven Pahnke (Bass) und Niklas Thömmes hinten am Schlagzeug.

Simone Bahrmann

Pitwater Youth Hostel (v. l.): Lukas Wölm (Gesang), Tobias Cremer (Gitarre), Fabian Kinder (Gitarre), Sven Pahnke (Bass) und Niklas Thömmes hinten am Schlagzeug.

Wülfrath. Eine Band mit langer Vorgeschichte: Pitwater Youth Hostel. Wer das ist? Diese Frage wollen die fünf Jugendlichen bald nicht mehr hören. Seit drei Jahren gibt es die Band nun schon, doch damals noch nicht in der heutigen Konstellation, mit der sie in Zukunft nicht nur Wülfraths Bühnen erobern wollen. „Wir haben vieles ausprobiert. Zu Anfang waren wir neun Leute, doch über die Jahre sind manche aus und andere eingestiegen. Es gab unterschiedliche Instrumente, unterschiedliche Musikrichtungen“, schweift Fabian Kinder (18) in Erinnerungen.

„Wir wollen sehen, ob wir auch außerhalb Wülfraths gut ankommen.“

Fabian Kinder, Gitarrist von Pitwater Youth Hostel

„Jeder hat mal ein Tape mitgebracht und wir haben uns daran versucht. Irgendwann kam Lukas Wölm mit seiner Musik – Metalcore.“ „Ganz am Anfang war das gar nicht unser Ding“, wirft Tobias Cremer (16) ein. „Oh ja, das stimmt“, gibt Fabian zu. „Doch wir haben die Musik so oft zusammen gehört, dass es uns irgendwann auch gefiel. Heute können wir uns gar nicht mehr vorstellen, etwas anderes zu spielen.“ Und nun haben sich fünf Musiker mit einer Leidenschaft gefunden: Fabian und Tobias, beide an der Gitarre, Sven Pahnke (18) mit Bass, Niklas Thömmes (14) am Schlagzeug und Sänger Lukas Wölm (17).

Geprobt wird zweimal pro Woche, vor Auftritten sogar dreimal. „Als uns Johannes Kraemer von der Band ,And the sky is grey’ gefragt hat, ob wir mit ihnen zusammen beim Konzert ,Kaffeeklatsch’ in der Freien evangelischen Gemeinde auftreten wollen, haben wir nochmal richtig reingehauen“, erzählt Lukas.

Und das hat sich ausgezahlt – mit Bravour konnten sie die Zuhörer für sich begeistern, die bis zum letzten Lied pogten und laut mitsangen. „Nun wollen wir sehen, ob wir auch außerhalb Wülfraths bei Leuten, die wir noch nicht kennen, gut ankommen“, sagt Fabian. Dafür wollen sie sich bei mehreren Contests bewerben, unter anderem bei Art Acts, Area 51 und beim Schülerrockfestival.

Im Studio wollen sie fünf eigene Lieder aufnehmen

Auch eine Demo ist in Planung. Niklas hat Bekannte, denen ein Tonstudio gehört, dort wollen sie fünf selbst geschriebene Lieder aufnehmen. Um bekannter zu werden, werden sie diese auch auf den Internetplattformen Youtube und Myspace veröffentlichen. Ihre Stücke handeln von Alltags-situationen, die jeder durchlebt. Viele davon enthalten Metaphern, die der einzelne für sich interpretieren kann. Insgesamt haben die Jugendlichen schon rund 25 Lieder komponiert, doch viele davon waren Experimente.

Auch vor Popliedern machen die fünf nicht Halt, so haben sie bei einer Probe aus dem Lied „Geronimo“ der dänischen Popdiva Aura Dione kurzerhand ein Metalcorestück kreiert.

Für ihre Offenheit und Spontaneität sind die Jungs bereits bekannt – gefunden haben sie ihren Bandnamen beispielsweise im Kunstunterricht: Ein Freund blätterte durch ein Magazin und redete von einem Artikel über eine Jugendherberge in Australien namens „Pittwater Youth Hostel“. „Ein ,t’ haben wir aus dem Hostel-Namen gestrichen und schon war unserer gefunden“, erinnert sich Lukas.

Australien sind die Jungen auch heute noch verbunden, eines ihrer Idole ist die Band „Parkway drive“. Für die nächsten Auftritte wollen die Jungen wieder über Facebook einladen. „Das ist günstiger als Flyer zu verteilen, außerdem erreichen wir dort viel mehr Leute und das ist unser Ziel“, erklärt Sven.

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