Das Insolvenzverfahren bei Tedrive steht vor dem Ende.
Das Insolvenzverfahren bei Tedrive steht vor dem Ende.

Das Insolvenzverfahren bei Tedrive steht vor dem Ende.

Simone Bahrmann

Das Insolvenzverfahren bei Tedrive steht vor dem Ende.

Wülfrath. Die Listen stehen fest: Fast 300 Namen stehen nach Informationen der WZ drauf - rund die Hälfte der aktuellen Belegschaft. Nahezu alle Tedrive-Mitarbeiter dürften ein schweres Wochenende hinter sich haben.

Die Ungewissheit zerrt an den Nerven. "Stehe ich auf einer der Listen, die die Namen derjenigen tragen, die ihren Job an der Henry-Ford II-Straße verlieren werden?" Am Dienstag dürfen sie Antworten erwarten. Insolvenzverwalter Ringstmeier wird um 8 Uhr in einer Betriebsversammlung die Belegschaft informieren - das vorläufige Ende des 15-monatigen Insolvenzverfahrens. Einige Mitarbeiter wissen bereits, dass sie ihren Job verlieren.

Nach WZ-Informationen sind bis auf eine Kraft alle Personen von Werkschutz und Werksfeuerwehr bereits am Samstagmorgen beurlaubt worden. Der private Sicherheitsdienst Kötter soll demnach diese Arbeit übernehmen. Der Sprecher des Insolvenzverwalters wollte dazu gestern keine Stellung nehmen. Offenbar sind die offenen Punkte wie Mietzahlungen für die Immobilien und die Auffang- und Qualifizierungsgesellschaft inzwischen geklärt worden. Wie es beim Automobilzulieferer weiter geht? Am Dienstag wird man mehr erfahren.

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