Der Zeittunnel hatte 11.000 Besucher in diesem Jahr.

Ein Blickfang am Zeittunnel am Sonntagmittag: Jeremias Disselhoff und der Uhu.
Ein Blickfang am Zeittunnel am Sonntagmittag: Jeremias Disselhoff und der Uhu.

Ein Blickfang am Zeittunnel am Sonntagmittag: Jeremias Disselhoff und der Uhu.

Stefan Fries

Ein Blickfang am Zeittunnel am Sonntagmittag: Jeremias Disselhoff und der Uhu.

Wülfrath. "Zu den Deutschland-Spielen hätten wir den Zeittunnel schließen können. Da kam keiner", sagt Andrea Gellert. Überhaupt, fügt die Kultuamtsleiterin hinzu, hat die Fußball-WM in diesem Sommer auf die Besucherzahlen gedrückt. Rund 11.000 hat der Zeittunnel in diesem Jahr gezählt, knapp 1.000 weniger als im Vorjahr. "Andere Museen", weiß Gellert, "hatten die gleichen Probleme".

Am Sonntag war Finale am Zeittunnel. Jetzt ist Winterpause. Ein Uhu war Blickfang am Schlusstag, an dem vor allem die kleinen Besucher bei Seifenblasen- und Goldwäscher-Spielen auf ihre Kosten kamen.

Derweil zog Gellert eine positive Saisonbilanz. Eine Saison, in der sich das Gelände des Zeittunnels als kultureller Festplatz etablierte. Das "Tunnelwummern" und die "Irish Night" sind da gute Beispiele.

In diesem Jahr seien viele Menschen aus dem Ruhrgebiet im Tunnel gewesen, "die großes Interesse an Industriekultur haben und mit großer Neugier hier waren", freut sich Gellert über solchen Zuspruch.

2011 setzt Gellert auf den Panorama-Radweg-Effekt: "Wir liegen gleich an der Strecke", hofft sie auf neue Besucher.

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