185 i-Dötzchen wurden in die drei Grundschulen eingeschult.

Wülfrath. Für 185 i-Dötzchen war gestern Start in die Schulkarriere. In allen drei kommunalen Grundschulen fanden gestern die Einschulungsfeiern statt - das Jahr1 nach der Schließung des Standorts Rohdenhaus.

14 Mädchen und Jungen aus Rohdenhaus gehen seit gestern in die ersten Klassen. Die meisten - sieben an der Zahl - sind der ehemaligen Rohdenhauser Schulleiterin Marlies Leuth zur Lindenschule gefolgt. Sie gehen alle geschlossen in die Elefantenklasse, die 1c.

Fünf wurden an der Parkschule angemeldet, zwei an der Grundschule Ellenbeek. Insgesamt besuchen 76 i-Dötzchen die drei Eingangsklassen der Lindenschule. 65 Kinder wurden an der Parkschule gestern begrüßt, 44 in der Ellenbeek.

Die drei Grundschulen bieten im neuen Schuljahr sieben Gruppen im Offenen Ganztag (Ogata) an - davon allein drei an der Parkschule.

Laut Schulverwaltungsamtsleiter Dietmar Ruda liegen alle Abmeldezahlen an den Grundschulen im Rahmen des Schulentwicklungsplanes. Ruda: "Auch der Wegfall der Schulbezirksgrenzen hat unsere Prognosen nur unbedeutend verändert. Das Anmeldeverfahren der Eltern ebenso wenig."

Dass die Stadt bei der Schulentwicklungsplanung seit Jahren auf der sicheren Seite steht, hat aus Rudas Sicht einen einfachen Grund. "Es zahlt sich aus, dass Jugendhilfeplanung und die Schulentwicklungsplanung in einer Hand bei uns im Rathaus liegen."

Mit großem Interesse hat die Stadt gestern auf die gestiegene Zahl der Fahrschüler aus dem Bereich Flandersbach/Rohdenhaus geschaut. 61 Kinder werden transportiert. Auf der Straße Am Kliff wurden zwei zusätzliche Haltestellen eingerichtet - am Edeka-Markt und an der Kreissparkasse. "Wir wollten die Haltepunkte des Schulbusses nicht direkt an der stark befahrenen Flandersbacher Straße haben", merkt Ruda gegenüber der Westdeutschen Zeitung an. Gestern habe der Schulbusverkehr reibungslos funktioniert.

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