Nun werden Unterschriften für den Erhalt gesammelt.

Wülfrath. Die beschlossene Streichung der Schulsozialarbeiter-Stellen sorgt in der Elternschaft der betroffenen Schulen für Entrüstung - und diese schlägt der Politik zunehmend entgegen.
 
Was im Jugendhilfeausschuss Klaus H. Jann (DLW) noch ankündigte ("die Eltern vernetzen sich"), wird jetzt schnell Realität: Vertreter der Schulpflegschaften aller Grundschulen und der Hauptschule haben sich zusammen getan und sammeln Unterschriften für einen Einwohnerantrag - einer Art Vorstufe zum Bürgerbegehren.
 
"Die Schulsozialarbeit an den Grundschulen Ellenbeek, Lindenschule, Parkschule, Rohdenhaus und an der Hauptschule muss bleiben", heißt es im Antrag.
 
Die so genannten kw-Vermerke (künftig wegfallend) sollen entfernt werden. 1200 Unterschriften von Wülfrathern ab 14 Jahre müssen gesammelt werden, damit der Rat sich mit dem Antrag befassen muss. "Wir hoffen, dass wir die Unterschriften bis zum 15. Mai gesammelt haben. Dann tagt der Rat", so Iris Salomon, eine der engagierten Mütter.

Im Jugendhilfeausschuss wollte Klaus H. Jann das Thema auf die Tagesordnung heben. Aus formalen Gründen war das aber nicht zulässig. Nun gehen die Eltern auf die Barrikaden.

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