Das RWE präsentierte gestern an der Schwanenstraße einen neuen Kabelverteilerschrank – pünktlich vor der Gourmetmeile.

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Bürgermeisterin Barbara Lorenz-Allendorff hatte Dr. Johannes Stürmer um mehr Stromsicherheit für die Innenstadt gebeten.

Bürgermeisterin Barbara Lorenz-Allendorff hatte Dr. Johannes Stürmer um mehr Stromsicherheit für die Innenstadt gebeten.

Simone Bahrmann

Bürgermeisterin Barbara Lorenz-Allendorff hatte Dr. Johannes Stürmer um mehr Stromsicherheit für die Innenstadt gebeten.

Wülfrath. Ein Menschenauflauf für einen unscheinbaren grauen Kasten: 13 Menschen blickten gestern Nachmittag bisweilen verzückt auf den Kabelverteilerschrank, den das RWE an der Schwanenstraße aufgestellt hat. Künftig haben große Feste in diesem Bereich eine große Stromsicherheit.

"Das Bier bleibt kalt, die Würstchen warm, und die Musik kann weiter gespielt werden", versicherte bei der Präsentation Johannes Stürmer, der Leiter des RWE-Regionalzentrums Neuss.

Bürgermeisterin Barbara Lorenz-Allendorff habe auf den Missstand hingewiesen. "Und wir haben ihn abgestellt", sagte Stürmer. Und nicht nur die Rathaus-Chefin bedankte sich für das "zügige und reibungslose Umsetzen" der Anregung, sondern auch Wülfrath pro.

"Beim Kochwettbewerb fiel der Strom aus, bei Live-Auftritten auch", erinnerte Vorstandsmitglied Christian Campe, daran dass getrickst und auf die Hilfe der Nachbarn gezählt werden musste. "Das war immer sehr, sehr kompliziert."

Knapp 5.000 Euro hat der Schrank gekostet. Mit einer Kapazität von bis zu dreimal 100 Ampere kann der Starkstromanschluss genutzt werden - "da ist das nächste Fest gesichert", merkte ein RWE-Mitarbeiter an. Und das nächste Fest steht schon an: Am ersten Juni-Wochenende steigt die Gourmetmeile von Wülfrath pro in Zusammenarbeit mit dem Schalke-Fanclub.

Johannes Stürmer kündigte gestern an, dass das RWE in diesem Jahr noch weitere 750.000 Euro in den Standort Wülfrath investieren werde: "Wenn man Wirtschaft ansiedeln will, müssen auch die Stromnetze stimmen." Auch in den kommenden Jahren wolle man für Wülfrath jeweils eine dreiviertel Million Euro in die Hand nehmen.

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