In der Realschule wurden die Räume für die Naturwissenschaft erneuert. Und neue drei Dächer gab es zudem.

Und das wird mal ein Biologie-Raum: Michael Hochstein (GWG) und Fachbereichsleiter Hans-Werner van Hueth (r.) bei einem Ortstermin in der Realschule.
Und das wird mal ein Biologie-Raum: Michael Hochstein (GWG) und Fachbereichsleiter Hans-Werner van Hueth (r.) bei einem Ortstermin in der Realschule.

Und das wird mal ein Biologie-Raum: Michael Hochstein (GWG) und Fachbereichsleiter Hans-Werner van Hueth (r.) bei einem Ortstermin in der Realschule.

Simone Bahrmann

Und das wird mal ein Biologie-Raum: Michael Hochstein (GWG) und Fachbereichsleiter Hans-Werner van Hueth (r.) bei einem Ortstermin in der Realschule.

Wülfrath. Die Sonne scheint auf das nagelneue Dach der verlassenen Realschule. Schon im Foyer steigt einem der beißende Geruch frischer Farbe in die Nase. Statt quirliger Kinder streifen in diesen Tagen nur Handwerker durch die Gänge. Anderthalb Wochen können die Schüler ihre Auszeit noch genießen, dann geht die Schule wieder los. Und nicht nur die Realschüler können sich auf einige positive Veränderungen freuen. Denn: In den Schulen der Stadt wurde "gehandwerkt", was das Zeug hält.

GWG ist zufrieden: "Früher fertig als geplant"

Die größten Maßnahmen wurden an der Theodor-Heuss-Realschule realisiert. "Wir hatten viel zu tun, aber es hat alles reibungslos geklappt. Wir sind früher fertig als geplant", sagt Uwe Sander, Architekt der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft (GWG).

Alle drei Gebäudeteile haben neue Dächer bekommen. Im ersten Stock wurden die Räume der naturwissenschaftlichen Fächer komplett saniert: Neuer Boden wurde verlegt, die Wände gestrichen - alles in freundlichem hellblau. "Und wir sind jetzt auf dem neuesten Stand der Technik, was die Anschlüsse für Gas, Wasser und Strom betrifft", erklärt Dietmar Ruda, Leiter des Schulverwaltungs- und Sportamts. Dabei zeigt er auf einen roten Schalter an der Wand - den Notschalter. Er ermöglicht in Gefahrensituationen die Experimentiertische abzuschalten.

Kein Geld für neue Schallschutzplatten

Ruda ist begeistert von den neu gestalteten Räumen, die neuen lichtgrauen Möbel werden in den kommenden Tagen aufgebaut. Einziger Wermutstropfen: die zahlreichen Löcher in den Schallschutzplatten an der Decke. "Im Moment ist kein Geld da, um sie auch noch auszutauschen. Wir müssen jetzt erst sehen, wie die Kostensituation nach den Sanierungen aussieht", so Ruda.

Allein für die Dachsanierung wurden 190 000 Euro und für den Umbau der Naturwissenschaftsräume 150 000 Euro veranschlagt. Auch wer in diesen Tagen am Gymnasium vorbeikommt, hat große Chancen Handwerker zu treffen. Ein Baugerüst prägt momentan das Bild der Schule.

Die Hauptschule beginnt nach den Ferien mit dem offenen Ganztagsbetrieb der fünften Klassen. Dann wollen die Kinder mittags auch eine warme Mahlzeit. Eine neue Cafeteria mit Aufwärmküche soll es möglich machen. Etwa 90 000 Euro wurde für die Cafeteria und neue Türen im Mitteltrakt investiert. Die Küche soll heute geliefert werden.

Auch hier wird das Dach saniert. Schon im letzten Jahr wurde mit den Arbeiten begonnen, bis zum Schulbeginn wird der zweite Bauabschnitt abgeschlossen sein. Kostenpunkt: 300 000 Euro. Die beiden Grundschulen Ellenbeek und Lindenschule haben für 180 000 Euro nagelneue Toilettenanlagen bekommen.

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer