Wülfrath war die zweite Station auf der Tour durch den Kreis Mettmann, den die 28-jährige Kielerin bisher noch nicht kennen gelernt hat. Sie wird es noch, bevor die Kulturreihe unter dem Titel "Alles Theater!" am 16.Mai in der Kreisstadt Mettmann eröffnet wird.

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Zu Fuß statt zu Ross erkundet Linn Marx den Stadtpark. Dort bildet eine „Bunte Nacht“ am 20. Mai den Auftakt der drei Wülfrather Veranstaltungen im Rahmen der Neanderland Biennale.

Zu Fuß statt zu Ross erkundet Linn Marx den Stadtpark. Dort bildet eine „Bunte Nacht“ am 20. Mai den Auftakt der drei Wülfrather Veranstaltungen im Rahmen der Neanderland Biennale.

Simone Bahrmann

Zu Fuß statt zu Ross erkundet Linn Marx den Stadtpark. Dort bildet eine „Bunte Nacht“ am 20. Mai den Auftakt der drei Wülfrather Veranstaltungen im Rahmen der Neanderland Biennale.

Wülfrath. Eigentlich wollte Neanderländerin Linn Marx hoch zu Ross in den Stadtpark einreiten - doch das Wetter machte dem Spektakel einen Strich durch die Rechnung. Und so kam die Botschafterin der Neanderland Biennale 2009 stattdessen auf leisen Sohlen und ohne Pferd in die Stadthalle.

Wülfrath war die zweite Station auf der Tour durch den Kreis Mettmann, den die 28-jährige Kielerin bisher noch nicht kennen gelernt hat. Sie wird es noch, bevor die Kulturreihe unter dem Titel "Alles Theater!" am 16.Mai in der Kreisstadt Mettmann eröffnet wird.

Die Neanderländerin hält ihre Eindrücke in Bildern fest

Was es in Wülfrath Sehenswertes gibt - historische Altstadt, Zeittunnel, Steinbrüche u.a. -, gab ihr Bürgermeisterin Barbara Lorenz -Allendorff mit auf den Weg und überreichte dazu einen Kulturbeutel aus Kuhfell-Imitat. Inhalt: Eintrittskarten fürs Tunnelflimmern, eine Theater-Veranstaltung und eine Wein-Lesung.

Die Eintrittskarten aus den verschiedenen Städten werden gesammelt, gemischt und später verlost. "Die Gewinner können dann ihre eigene Tour durch den Kreis machen", erläutert Linn Marx den Hintergrund. Was sie in Wülfrath und den anderen Städten des Kreises zu sehen bekommt, hält die selbstständige Fotografin im Bild fest. Marx: "Da reagiere ich spontan, ich habe mir keinen Plan gemacht."

Die erste der drei Wülfrather Veranstaltungen ist die "Bunte Nacht" am 20. Mai ab 20 Uhr im Stadtpark, der von Frithjof Kuhlmann beeuchtet wird. "Ich warte noch auf eine Lieferung von 250 Metern Kabel. 350 Meter habe ich schon", berichtet der Illuminator, der verschiedene Stellen des Stadtparks, etwa das Ehrenmal, in buntes Licht tauchen wird.

Bunte Nacht - Theater im Stadtpark (20 Uhr, Eintritt frei)

Max Erben liest "Herr Lehmann" (19 Uhr, Zur Goldenen Kugel, Ernst-Moritz-Arndt-Str. 4)

Open-Air-Theater (20.30 Uhr, Kirchplatz)

"Die Probe hat schon für viel Aufsehen gesorgt", macht Kulturamtsleiterin Meike Utke Appetit. Das Programm steuern 80 Laien von verschiedenen Wülfrather Theaterprojekten bei. "Schon der Einzug wird ein Riesenspektakel", verspricht Utke.

Die jüngsten Schauspieler kommen von der Theater AG der Parkschule. "Die Schüler spielen Marionetten, die in den Bäumen hängen", kündigt AG-Leiterin Barbara Joistgen an. "Dazu sind sie kostümiert, zum Beispiel als Schmetterlinge oder Prinzessinnen." Das Theater Minestrone führen zwei Szenen aus William Shakespeares Komödie "Ein Sommernachtstraum" auf.

Einen großen Anteil am Programm hat die Hauptschule: Die Theater AG zeigt eine offene Probe ihres aktuellen Stückes "Oliver Twist". Sechs Mädchen der 10b tauchen als lebende Bilder mal hier, mal da für einige Minuten auf, begleitet von Klassenkameraden, die die Rahmen halten. Die Musikgruppe des 5. Jahrgangs sorgt an diesem Abend für eine ungewöhnliche Geräuschkulisse.

Während die zweite Veranstaltung (siehe Kasten) schon feststeht, muss bei der dritten umgeplant werden. Die für den 13. Juni eigentlich geplante und in den Programmheften angekündigte Open-Air-Vorstellung des Grusicals "Nacht der Vampire" fällt aus. Was ersatzweise gespielt wird, steht noch nicht fest.

Die im Kreis Mettmann entstandenen Fotos von Linn Marx sind auf der Homepage der Neanderland Biennale zu sehen.

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