Bürgermeisterin Claudia Panke hat in einem Schreiben an den Landesbetrieb Straßenbau NRW die Entfernung des Straßenbegleitgrüns und der Stützwandbepflanzung kritisiert.

Wülfrath. Das "Kettensägen-Massaker" an der Tangente, wie es ein WZ-Leser nannte, hat ein Nachspiel: Jetzt hat Bürgermeisterin Claudia Panke in einem Schreiben an den Landesbetrieb Straßenbau NRW die Entfernung des Straßenbegleitgrüns und der Stützwandbepflanzung kritisiert: "Die Entfernung der Bepflanzung an den Beton- und Lärmschutzwänden hat in der Bevölkerung heftige Kritik ausgelöst, von der auch das städtische Tiefbauamt betroffen war und ist."

Panke klagt, dass durch den Radikalschnitt nicht nur die tristen Betonwände der Straße freigelegt worden seien, "sondern auch die erheblichen Schäden an der auf der Stützmauer aufgesetzten Lärmschutzwand deutlich sichtbar wurden".

Panke fordert den Landesbetrieb auf, "möglichst zeitnah" und in Abstimmung mit dem Tiefbauamt die Stützwände an der L 403/Mettmanner Straße wieder ordentlich zu bepflanzen und die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen an den beschädigten Schallschutzwänden durchzuführen.

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