160 Schüler der Lindenschule nähern sich der großen Kunst an.

Den Buchstaben des Künstlers Otmar Alt sind die Lettern nachempfunden, die demnächst an der Lindenschule prangen werden.
Den Buchstaben des Künstlers Otmar Alt sind die Lettern nachempfunden, die demnächst an der Lindenschule prangen werden.

Den Buchstaben des Künstlers Otmar Alt sind die Lettern nachempfunden, die demnächst an der Lindenschule prangen werden.

Simone Bahrmann

Den Buchstaben des Künstlers Otmar Alt sind die Lettern nachempfunden, die demnächst an der Lindenschule prangen werden.

Wülfrath. Auf Claude Monets berühmte Seerosenbilder mussten die Besucher in der Lindenschule zwar verzichten, aber dafür gab es stimmungsvolle und farbenprächtige Schulhofansichten im Stile Monets zu bewundern. In einer eigenen Kunstausstellung präsentierten die 160 Schüler der dritten und vierten Klassen ihre ganz persönlichen Interpretationen des großen Künstlers.

Mit viel Blau- und Grüntönen kommen die Ergebnisse der talentierten Nachwuchskünstler ihrem großen Vorbild Monet schon sehr nah. "Ich liebe die Farben, sie sind so toll. Und Kunst ist auch mein Lieblingsfach", schwärmt die achtjährige Elif Can Tunca vor den auf Staffeleien stehenden Exponaten. Auch Schulleiterin Marlies Leuth findet die Ergebnisse des dreitägigen Kunstprojekts eindrucksvoll. "Lernen mit Kopf, Herz und Hand lautet unsere Devise bei der Gestaltung des Lernalltags und bei diesem Projekt kommt alles zusammen", sagt Leuth.

Insgesamt sieben unterschiedliche Themen mit den passenden Künstlern haben die Lehrer der Lindenschule sich überlegt. In dem klassenübergreifendem Projekt sollte für jeden etwas dabei sein und zusätzlich auch Details über Künstler wie Tomi Ungerer oder Keith Haring und deren Lebenswerk erfahren werden.

Kunst nicht nur mit dem Pinsel

Der Pinsel stellt bei der Aktion allerdings kein zwingendes Utensil dar. So können einige Schüler ihre künstlerische Ader auch fernab von Leinwand und Farbkasten erproben. Zum Beispiel mit der mathematisch durchdachten Knabbertechnik sowie Mustern und Parkettierungen des Künstlers Maurits Cornelis Escher. "Hierfür braucht man nur eine Schere und viel Präzision", sagt Mathematiklehrerin Monika Droß. Auf den selbst erstellten Werken der Schüler werden aus einer Vielzahl von Dreiecken und deren Abwandlungen schließlich davonfliegende Tauben, die sich lückenlos aneinanderreihen.

Mit dem anspruchsvollen Kunstprojekt konnten sich einige Schüler aber auch schon einmal in Stimmung bringen für die nächste künstlerische Herausforderung. Anfang März wird dann der Künstler und Pädagoge Fritz Pietz mit den Schülerinnen und Schülern der Lindenschule eine Skulptur kreieren, bei der jeder einzelne Schüler seinen individuell gestalteten Beitrag beisteuern soll. Anlässlich des 50. Jubiläums der Grundschule soll diese Skulptur auf dem Schulhof aufgestellt werden.

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