Wülfrath. In einem metallverarbeitenden Betrieb in Wülfrath sind am Dienstag bis zu 1000 Liter Chemikalien ausgelaufen. Ein kleiner Teil der Flüssigkeit sei in die Kanalisation gelangt, teilte eine Sprecherin der Stadt mit.

Ein Entsorgungsunternehmen habe statt eines Stoffs mehrere verschiedene Chemikalien, darunter 3000 Liter einer Beizlösung, in einen Tank gepumpt. Die Stoffe reagierten miteinander und es kam zum Austritt der Chemikalien. Eine Gefahr für Menschen oder Umwelt habe aber nicht bestanden. Die Feuerwehr hatte vorsichtshalber rund um den Unfallort zunächst mehrere Straßen gesperrt.

Ende August vergangenen Jahres waren bei einem schweren Gas-Unfall in einem Chemiewerk in Wülfrath 53 Menschen verletzt worden.

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