Laut Polizei war der Brand gegen 12.45 Uhr in der Küche der Wohnung im ersten Obergeschoss ausgebrochen, weil auf einem eingeschalteten Herd Geschirr stand.

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Bei dem Küchenbrand im Hochhaus Heinrich-Heine-Straße kam es zu starker Rauchentwicklung. Die Feuerwehr führte insgesamt 15 Bewohner unter Schutzhauben ins Freie. Ein Hund musste getötet werden.

Bei dem Küchenbrand im Hochhaus Heinrich-Heine-Straße kam es zu starker Rauchentwicklung. Die Feuerwehr führte insgesamt 15 Bewohner unter Schutzhauben ins Freie. Ein Hund musste getötet werden.

Feuerwehr Wülfrath

Bei dem Küchenbrand im Hochhaus Heinrich-Heine-Straße kam es zu starker Rauchentwicklung. Die Feuerwehr führte insgesamt 15 Bewohner unter Schutzhauben ins Freie. Ein Hund musste getötet werden.

Wülfrath. Bei einem Brand im Hochhaus Heinrich-Heine-Straße 4 haben am Montagmittag sechs Bewohner Rauchgasvergiftungen erlitten. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Nur der 75-jährige Inhaber der Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, musste aber am Abend noch stationär behandelt werden. Er hatte laut Stadtbrandmeister René Rahner nach seiner Frau gesucht, die sich aber schon ins Freie gerettet hatte.

Laut Polizei war der Brand gegen 12.45 Uhr in der Küche der Wohnung im ersten Obergeschoss ausgebrochen, weil auf einem eingeschalteten Herd Geschirr stand. Durch die starke Hitze gerieten die Gegenstände in Brand, und es kam zu einer starken Rauchentwicklung.

Mehrere Hausbewohner atmeten Qualm ein, weil sie auf die Balkone gingen oder an geöffneten Fenstern standen. Insgesamt führte die Feuerwehr, die mit 25 Mann im Einsatz war, 15 Personen unter Schutzhauben ins Freie. Den bereits betagten Hund der Wohnungsinhaber, den die Einsatzkräfte erst nach längerer Suche fanden, habe die Polizei erschießen müssen, weil er zu lange dem Rauch ausgesetzt war, sagte Rahner.

Die Küche brannte vollständig aus, Wohnung und Hausflur wurden vom Qualm geschwärzt. Die Polizei schätzte den entstandenen Sachschaden auf rund 30000 Euro.

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