Wülfrath. Am Donnerstagabend wurde die Wülfrather Feuerwehr gegen 20 Uhr zu einem Kaminbrand auf der Wilhelmstraße gerufen. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte war die Erdgeschosswohnung stark verqualmt. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera konnte jedoch schnell die Brandursache ausfindig gemacht werden.

In Zusammenarbeit mit dem Schornsteinfeger wurde dann entschieden, den Ofen zu leeren. Mittels Schuttmulden wurde der Brandschutt ins Freie gebracht und gelöscht. Der Mieter wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus Mettmann transportiert.

Insgesamt dauerte der Einsatz rund eine Stunde. Zwölf Feuerwehrmänner und vier Fahrzeuge waren an dem Einsatz beteiligt. Mit von der Partie war auch die Polizei. Diese musste während der Löscharbeiten zeitweise die Wilhelmstraße sperren.

Unfallursache war wahrscheinlich eine Überfeuerung des Kamins. "Wenn zu viel in einem Kamin verbrannt wird, dann entsteht eine große Menge Qualm, die dann nicht abziehen kann", erklärt Florian Gerstacker, stellvertretender Leiter der Feuerwehr.

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