Der Stürmerstar sorgte am Sonntag für großen Andrang beim Schalkefanclub 1989, der auch seine neuen Räume in der Awo vorstellte.

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Dem Star ganz nah: Pressesprecher Uwe Baxmeyer und Fanclub-Vorsitzender Dieter Brocks (vorne) mit Gerald Asamoah.

Dem Star ganz nah: Pressesprecher Uwe Baxmeyer und Fanclub-Vorsitzender Dieter Brocks (vorne) mit Gerald Asamoah.

Simone Bahrmann

Dem Star ganz nah: Pressesprecher Uwe Baxmeyer und Fanclub-Vorsitzender Dieter Brocks (vorne) mit Gerald Asamoah.

Wülfrath. An Decke und Wänden hängen Schals, die meist davon natürlich in Blau und Weiß. Wanduhren und Wimpel mit dem Vereinsmaskottchen "Erwin" zieren den Raum. Und mittendrin strahlt Dieter Brocks, 1.Vorsitzender des Wülfrather Schalkefanclubs 1989.

Grund zur Freude bietet nicht nur das neue Vereinsheim in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt an der Schulstraße, sondern auch das zwanzigjährige Bestehen der Fangemeinde.

Deshalb konnte der Verein am Sonntag zu seinem Neujahrsempfang illustre Gäste begrüßen. "Längst nicht alle Fanclubs halten zwanzig Jahre", sagt Dirk Oberschulte-Beckmann. Er ist Stadionsprecher in der Gelsenkirchener Arena und kennt Verein und Fans genau.

Auch Schalke-Star Gerald Asamoah stattet dem Club einen Besuch ab. Er erscheint zwar mit reichlich Verspätung, steht dann aber den Fans geduldig Rede und Antwort.

"Ich war damals bei der Gründung dabei, und bis heute gefällt mir die Gemeinschaft. Der Virus Schalke lässt einen nicht mehr los", erzählt Horst Leuchtmann. Inzwischen tobt die zweite Generation von Wülfrather Schalkefans durch den Festsaal der Awo - natürlich im Trikot der Knappen.

"An Schalke ist einfach alles geil", sagen Michel Biesewinkel (11) und Kumpel Tristan Toonen (10). Sie haben es bei der Tombola auf einen Rucksack ihres Lieblingsvereins abgesehen - im Hintergrund schallt "Steht auf, wenn ihr Schalker seid".

"Man steht nie alleine da, wenn man mal Hilfe braucht", berichtet Norbert "Nobbi" Gnerlich aus zehn Jahren Clubleben. Mit seinen Söhnen Niklas und Gabriel (beide 6) wartet er auf Ehrengast Asamoah, den Zwillingen wäre Kevin Kuranyi lieber gewesen.

Vorsitzender Brocks führt derweil durch die neuen Räumlichkeiten: "Hier haben wir viel mehr Platz als im alten Domizil in Rohdenhaus." Der Verein, der mit 19 Gründungsmitgliedern anfing, habe jetzt 130 Familien in seinen Reihen - "Tendenz steigend", so Brocks.

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