Für Start beim Volkslauf sollte es Freistunden geben.

Laufend Freistunden kassieren? Klingt gut, war aber ein Missverständnis.
Laufend Freistunden kassieren? Klingt gut, war aber ein Missverständnis.

Laufend Freistunden kassieren? Klingt gut, war aber ein Missverständnis.

Simone Bahrmann

Laufend Freistunden kassieren? Klingt gut, war aber ein Missverständnis.

Wülfrath. War da der Wunsch der Vater des Gedankens? Sport treiben und dafür einen Freizeitausgleich vom Arbeitgeber erhalten - hört sich gut an, oder? Und genau das vermittelte die E-Mail, die in dieser Woche die Mitarbeiter der Stadtverwaltung erreichte. Diese wurde inzwischen einkassiert. "Dabei handelte es sich um ein Missverständnis", sagte Bürgermeisterin Barbara Lorenz-Allendorff zur WZ.

Alljährlich wird am 1. Mai in Düssel der Schweinelauf gestartet. Das wird in diesem Jahr nicht anders sein. Veranstalter ist der Lions-Club. Lorenz-Allendorff hat die Schirmherrschaft. Mit dem Schreiben aus dem Personalamt an die Kollegen im Rathaus sollten diese animiert werden, sich am Schweinelauf zu beteiligen. Einen Anreiz sollte es auch geben: Für jeden Teilnehmer der Stadt-Mannschaft werde die Anmeldegebühr (zwölf Euro jetzt oder 18 Euro am Starttag) übernommen. "Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer eine Zeitgutschrift von pauschal drei Stunden," ist in der Mail zu lesen.

Diese Offerte war so - erklärt Lorenz-Allendorff - nicht abgestimmt. Sie begrüße es, wenn man sich für Sports- und Teamgeist einsetze, "aber dafür gibt es nichts". Das sei ein Missverständnis. Per Mail wurde darüber am Donnerstagmittag - nach der WZ-Anfrage - um 13.36 Uhr auch die Belegschaft informiert: "Für eine Teilnahme gibt es keine Freistellung."

Im Internet können sich alle Interessierten bereits für den 4.Lions-Schweinelauf anmelden. Die ersten vier Startnummern sind schon verteilt. Eine "Laufgemeinschaft Stadt" ist noch nicht darunter vertreten.

www.schweinelauf.de

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