Fussballturnier Am Erbacher Berg trafen sich fünf Grundschulen. Fairness war angesagt.

Rasante Spielszenen: Die Zuschauer sind hautnah Zeugen der Aktionen.
Rasante Spielszenen: Die Zuschauer sind hautnah Zeugen der Aktionen.

Rasante Spielszenen: Die Zuschauer sind hautnah Zeugen der Aktionen.

Simone Bahrmann

Rasante Spielszenen: Die Zuschauer sind hautnah Zeugen der Aktionen.

Wülfrath. Buntes Gewusel auf dem der Sportanlage Erbacher Berg, Megafone brüllen, Plakate werden geschwenkt. Zwei Mannschaften in einheitlichen Trikots jagen das runde Leder über den Rasen und oft genug ins Tor. Was aussieht und klingt wie eine Vorschau auf die Europameisterschaft ist eigentlich das erste Fußball-Turnier der Wülfrather Grundschulen.

In Sechs-Minuten-Partien versuchen die zehn Mannschaften mit je fünf Spielern im extra aufgestellten Fußballkäfig, den Ball im Tor des Gegners unterzubringen; und das möglichst fair. Denn prämiert wird nicht nur der Gewinner. Nach dem Spiel bewerten sich die Mädchen und Jungen gegenseitig und geben sich Karten für Geschick und Fairness. Organisiert wurde das bunte Treiben vom Kreis Mettmann und dem Verein "Football Cares".

"Ellenbeek wird gewinnen", sind sich Melina, Toni und Joshua sicher und feuern ihr Team mit selbstgebastelten Bannern für das erste Spiel an. Die Mannschaften waren zuvor durch Turniere an Parkschule, Lindenschule, den Grundschulen Ellenbeek und Rohdenhaus sowie der Freien aktiven Schule zusammengestellt worden. Hier bildeten jeweils die Erst- und Zweitklässler und die Dritt- und Viertklässler eine Mannschaft.

"Die Schüler sind hochmotiviert"

"Die Schüler sind hochmotiviert", freut sich Parkschullehrerin Sarah Wendt, während sich ihre Jungmannschaft unter lauten Anfeuerungsrufen zum Gruppensieg kickt. In der Gruppe der Dritt- und Viertklässler siegt die Grundschule Ellenbeek. Als beste Spieler des Tages werden Don Wefers von der Lindenschule, Silvio Rochira von der Parkschule und Kilian Freitag von der Freien aktiven Grundschule ausgezeichnet.

"Das Turnier war ein voller Erfolg", bewertet Heike Klingbeil vom Kreis Mettmann die gelungene Integration und die besondere Fairness der Veranstaltung. Klingbeil: "Wir werden das Event sicherlich wiederholen, vielleicht sogar mit den weiterführenden Schulen."

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