Die  Villa Herminhaus bleibt stehen.
Die Villa Herminhaus bleibt stehen.

Die Villa Herminhaus bleibt stehen.

Stefan Fries

Die Villa Herminhaus bleibt stehen.

Velbert. Das Rheinische Amt für Denkmalpflege hat den Antrag der Stadt Velbert auf Beseitigung des Baudenkmals Kolpingstraße 34 (sogenannte Villa Herminghaus) abgelehnt. Den Antrag hatte die Stadt Velbert nach Beschluss der zuständigen Gremien aus Gründen der Rechtssicherheit für das europaweite Ausschreibungsverfahren bzw. das laufende Bebauungsplanverfahren zum Projekt Marktzentrum gestellt, um zu klären, ob das Gebäude überhaupt in diese Planungen einbezogen werden kann oder nicht.

"Diese Frage ist jetzt entschieden - die Villa bleibt!" so Bürgermeister Stefan Freitag, der ausdrücklich bedauert, dass die Frage des Erhaltes der Villa noch vor der Entscheidung des Amtes für Denkmalpflege zum Gegenstand heftiger politischer und öffentlicher Kontroversen und sogar Gegenstand eines Bürgerbegehrens in Velbert geworden ist. "Die ganze Diskussion wäre ja letztlich nur dann sinnvoll gewesen, wenn man unserem vorsorglichen Antrag stattgegeben hätte. Denn nur dann wäre der Rat tatsächlich in der Lage gewesen, eine Entscheidung pro oder contra Abriss zu fällen. Das ist auch von der Verwaltung immer wieder deutlich gemacht worden, wurde aber von einem Teil der Medien und auch Teilen der Kommunalpolitik beharrlich verschwiegen", so Freitag weiter.

Er hoffe, dass nun eine sachliche Diskussion um den eigentlichen Kernpunkt der Planungen, nämlich eine Aufwertung der City durch ein innerstädtisches Einkaufszentrum und andere Bausteine beginnen kann - und zwar losgelöst von der Frage des Bestandes der Villa Herminghaus, auf die sich die komplette Diskussion der letzten Wochen verengt hatte. Am Freitag, 19. Februar, ab 19:30 Uhr im Forum Niederberg möchte Bürgermeister Stefan Freitag hierzu allen interessierten Velberterinnen und Velbertern eine entsprechende Informations- und Diskussionsplattform bieten. Unter fachkundiger Moderation werden dort Experten der IHK, des Einzelhandelsverbandes, des beauftragten Gutachterbüros und der Stadtverwaltung referieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.

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