Die SPD nahm Spielplätze unter die Lupe. Kritik wird an Hundehaltern geübt.

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Enno und Felix (r.) führen auf dem Spielplatz „Auf den Pöthen“ der SPD vor, wie gut die Schaukel funktioniert.

Enno und Felix (r.) führen auf dem Spielplatz „Auf den Pöthen“ der SPD vor, wie gut die Schaukel funktioniert.

Simone Bahrmann

Enno und Felix (r.) führen auf dem Spielplatz „Auf den Pöthen“ der SPD vor, wie gut die Schaukel funktioniert.

Velbert-Neviges. Die Spielplätze in Neviges präsentieren sich in gutem Zustand. Das meinen die Sozialdemokraten im Wallfahrtsort. Alle ein bis zwei Jahre zu Frühjahrsbeginn nimmt eine Abordnung der Partei einige Spielflächen unter die Lupe. Besichtigungsstationen waren dieses Mal der Stadtgarten, der große Spielplatz am Teller Hof und der Tönisheider Kirchplatz.

Ob Klettergerüst mit Rutsche, Schaukeln oder die wiederhergestellte hölzerne Lokomotive - alle Spielgeräte auf dem Platz gegenüber der Nevigeser Polizeiwache zeigen sich einwandfrei. Auch der Sandkasten macht einen guten Eindruck, sein Inhalt sieht sauber und gepflegt aus.

Der einzige Stein des Anstoßes ist weich und liegt genau vor dem Ende der Rutsche im Sand: Ein dicker Hundehaufen, frisch gelegt, verleidet jede Benutzung. Kein Einzelfall: Zahlreiche Hundebesitzer führen ihre Vierbeiner im Stadtgarten aus, und dabei ist es manchem offensichtlich egal, wo der Hund sein Geschäft macht.

In sehr ordentlichem Zustand zeigt sich auch der Spielplatz am Teller Hof. Trotz des ungemütlichen Wetters ist Nils Cleve mit seinen Söhnen Enno und Nicolai sowie deren Freund Felix von der Elberfelder Straße hinaufgekommen: "Wir wechseln häufiger und besuchen die Plätze reihum", so der 40-jährige Familienvater.

Dass die vier und sechs Jahre alten Jungs auf dem abwechslungsreichen, mit vielen Geräten ausgestatteten Gelände ihren Spaß haben, ist unverkennbar: Mit lautem Gebrüll entern sie die Korbschaukel, schwingen jauchzend zu dritt in dem geräumigen Geflecht.

Am Tönisheider Spielplatz fehlen zwei Schaukeln

Mit Sträuchern und einem neuen, zentral in der letzten freien Fläche platzierten Spielgerät haben die Technischen Betriebe (TBV) das Fußballspielen auf dem Platz unattraktiv gemacht und so für Beruhigung gesorgt, nachdem Anwohner sich in der Vergangenheit immer wieder über den Mißbrauch als Bolzplatz beschwert hatten. Einziger Kritikpunkt der Politiker ist hier eine demontierte Schaukel.

Schaukeln - von denen fehlen am Tönisheider Kirchplatz gleich zwei, nur deren nacktes Holzgestell ragt derzeit in den Himmel. Ein Problemfall scheinen auch die Papierkörbe zu sein: Zwei stehen neben ihrer Halterung auf dem Boden.

SPD-Mitglied Reimund von der Höh versucht vergeblich, sie wieder einzuhängen, die Mechanik hat wohl einen Defekt. Eine Rutsche würde noch gut zu dem Platz passen, meint die sechsköpfige Delegation, ist aber, von den vorgenannten Punkten abgesehen, auch in Tönisheide zufrieden.

Es habe sich in den vergangenen Jahren sehr viel auf den Spielplätzen getan, zieht Brigitte Djuric ein positives Fazit, verbunden mit einem Lob an die TBV.

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