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Bürgervereins-Vorstandsmitglied Stefan Atzwanger, stellvertretender Bürgermeister Bernd Tondorf, 1. Vorsitzende Monika Hülsiepen, Pfarrer Wolfhard Günther, Bruder Damian und stellvertreter Bürgermeister Hinnerk Tegtmeier (v.l.) erheben das Glas auf 2010.

Bürgervereins-Vorstandsmitglied Stefan Atzwanger, stellvertretender Bürgermeister Bernd Tondorf, 1. Vorsitzende Monika Hülsiepen, Pfarrer Wolfhard Günther, Bruder Damian und stellvertreter Bürgermeister Hinnerk Tegtmeier (v.l.) erheben das Glas auf 2010.

Simone Bahrmann

Bürgervereins-Vorstandsmitglied Stefan Atzwanger, stellvertretender Bürgermeister Bernd Tondorf, 1. Vorsitzende Monika Hülsiepen, Pfarrer Wolfhard Günther, Bruder Damian und stellvertreter Bürgermeister Hinnerk Tegtmeier (v.l.) erheben das Glas auf 2010.

Velbert-Tönisheide. Es war ein Ereignis, das nachwirkt: Beherrschendes Thema beim Neujahrsempfang des Bürgervereins Tönisheide war der mit dem 30-jährigen Jubiläum des Kirchplatzes verbundene Dorfkirchentag, den Bürgerverein und Kirchengemeinden erstmals gemeinsam unter Beteiligung von Tönisheider Vereinen, Rotem Kreuz und Feuerwehr veranstaltet hatten. Bürgervereinsvorsitzende Monika Hülsiepen hob das gute Miteinander hervor: "Wir sind jederzeit zu neuen "Schandtaten" bereit!" sagte sie schmunzelnd.

Eine Nachricht dürfte vor allem die jungen Tönisheider begeistern: "Nachdem nun alle zuständigen Stellen grünes Licht gegeben haben, kann es im Frühjahr endlich mit dem Bau des Bolzplatzes losgehen", berichtete die Tönisheiderin - auch wenn der Platz an der Wülfrather Straße nicht das Wunschgrundstück der Stadt ist.

Die Vorsitzende dankte allen Beteiligten, die nach Jahren des Ringens um einen tragfähigen Standort zur jetzigen Lösung beigetragen haben, insbesondere Bürgermeister Stefan Freitag. Der hatte für den nun eingetretenen Fall, dass binnen Jahresfrist keine Einigung zum ursprünglich vorgesehenen Grundstück an der Milchstraße erfolgt, die Herrichtung eines provisorischen Bolzplatzes auf dem ehemaligen Hundesportgelände als Übergangslösung fest versprochen.

"Wir hoffen, dass das nicht auch so eine endlose Geschichte wird", sagte Hülsiepen zur gewünschten Querungshilfe für Fußgänger an der Nevigeser Straße - sie ist am Montag nach monatelanger Diskussion samt Ortstermin um 16 Uhr erneut Thema des Bezirksausschusses.

Mit Bedauern musste Hülsiepen dagegen bekanntgeben, dass der Bürgerverein den traditionellen Karnevalstreff auf dem Kirchplatz aus personellen Gründen nicht ausrichten kann. Gleich mehrere maßgeblich beteiligte Mitglieder fallen in diesem Jahr krankheitsbedingt beziehungsweise aufgrund von Familienfeierlichkeiten aus, so dass man in dieser Session verzichten müsse.

Die Zylinderköpp, die seit jeher den Rosenmontag auf dem Kirchplatz gestalten, wollen den Ausfall auffangen und schon am Sonntag loslegen. Dessen ungeachtet überlegt der Bürgerverein für das nächste Jahr, Partner zu finden, um die Veranstaltung gemeinsam zu stemmen.

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