Velbert. Ein 54-jähriger Velberter ist am Dienstagmorgen bei einem Arbeitsunfall lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann stürzte auf einem Hanggrundstück an der Straße Am Putschenholz gegen 10.20  Uhr von einem Dach.

Der Velberter hatte gemeinsam mit einem 32-jähriger Wuppertaler Baumarbeiten durchgeführt. Dabei fiel ein großer Ast auf das Spitzdach einer großen Grillhütte. Um diesen vom Dach zu ziehen, stieg der 54-Jährige nach Angaben des Zeugen auf das Dach der Hütte. Als der Mann die Dachspitze gerade erreicht hatte, bewegte sich der schwere Ast plötzlich und der 32-jährige Wuppertaler wollte seinen Kollegen durch Zuruf warnen.

Der machte instinktiv einen unbedachten Schritt rückwärts, verlor dabei den Halt, stürzte vom Dach der Hütte circa fünf Meter in die Tiefe und schlug schwer auf dem Steinboden einer Terrasse auf. Hierbei zog sich der Gestürzte lebensgefährliche Verletzungen zu.

Die schnell am Einsatzort eingetroffenen Ersthelfer forderten sofort einen Rettungshubschrauber an, der in der Nähe des Unglücksortes landete und dazu von der Polizei auf einer abgesperrten Landefläche eingewiesen wurde. Nach notärztlicher Erstversorgung musste die Feuerwehr Velbert den Schwerverletzten zunächst aus dem schwierigen Hanggelände des Unfallortes bergen und zum Hubschrauberlandeort transportieren, bevor Christoph 9 den Patienten in die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik nach Duisburg flog, wo dieser zur intensivmedizinischen Behandlung seiner lebensgefährlichen Verletzungen verblieb.

In die noch weiter andauernden polizeilichen Ermittlungen zum Unglück wurde das zuständige Amt für Arbeitsschutz eingeschaltet und entsendete einen Mitarbeiter zum Unfallort.

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