Kindgerecht bereiteten die Darsteller das Thema Stromsparen auf. Den 100 jungen Zuschauern gefiel es.

Die Schauspieler des Energietheaters zeichneten „Stromfresser“ auf die leeren Wände.
Die Schauspieler des Energietheaters zeichneten „Stromfresser“ auf die leeren Wände.

Die Schauspieler des Energietheaters zeichneten „Stromfresser“ auf die leeren Wände.

Michael Nacke

Die Schauspieler des Energietheaters zeichneten „Stromfresser“ auf die leeren Wände.

Wülfrath. Etwa 100 Kinder zwischen vier und acht Jahren der Grundschule Lindenstraße und der benachbarten Kindertagesstätte des DRK waren der Einladung des Energietheaters gefolgt, das auf seiner Tournee durch mehrere Bundesländer auf Vermittlung von Marc Ratajczak in Wülfrath Station machte.

„Hochzeit unter Strom“, ein heiteres, unterhaltsames, aber eben auch lehrreiches Stück, in dem Gundi und Gustel ihre erste gemeinsame Wohnung einrichten. Ist doch klar: Man braucht Lampen, einen Herd mit Backofen, Fernseher, Stereoanlage, Computer, einen großen, amerikanischen Kühlschrank, Küchen- und Kaffeemaschine, einen Toaster und im Bad warmes Wasser, eine elektrische Zahnbürste und Rasierer.

Zu viele Geräte lassen die Sicherung herausspringen

Gekonnt zeichneten Silke Geyer und Klaus Hermann von den Theatern „Wilde Hummel“ und „HalloDU“ aus Bochum all ihre Vorstellungen auf die leeren Flächen ihrer Wohnung. Die Hochzeitsvorbereitungen liefen auf Hochtouren: Gundi hatte gerade geduscht, der Hochzeitskuchen war noch im Ofen, die Sahne noch nicht geschlagen – und es kam, was kommen musste: der Strom fiel aus.

Auch die Sicherung half nicht weiter und so stellte sich die Frage, warum: Die Antworten der Kinder zielten in die richtige Richtung: Gundi und Gustel verbrauchen zuviel Strom. Also müssen sie umdenken: Fernseher, Stereoanlagen und Computer müssen nicht stundenlang laufen und das Licht kann man ausschalten. Spätestens hier verstanden selbst die Kleinsten, dass alles, was so selbstverständlich geworden ist, von der Verfügbarkeit der Energie abhängig ist.

Silke Geyer und Klaus Hermann glänzten in ihren Rollen voller Spielfreude und verstanden es bestens, diese eigentlich komplizierten Zusammenhänge den Kindern nahezubringen.

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