Zehntausende Tonnen Kalk konnten Wülfrath nicht verlassen.

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Langsam löst sich der Stau der Waggons im Werk von Rheinkalk in Wülfrath wieder auf.

Langsam löst sich der Stau der Waggons im Werk von Rheinkalk in Wülfrath wieder auf.

Ulrich Bangert

Langsam löst sich der Stau der Waggons im Werk von Rheinkalk in Wülfrath wieder auf.

Wülfrath. Nach und nach löst sich der Versorgungsstau im größten Kalkwerk Europas auf. In Werk Flandersbach von Rheinkalk in Wülfrath standen nach dem Unwetter von Pfingsten die Züge still. Nun laufen die Transporte zu den Kunden im Ruhrgebiet wieder. „Ab Montag soll wieder alles im Plan sein“, sagte eine Sprecherin des Unternehmens.

Das Unwetter hatte unter anderem auch dazu geführt, dass die Gleise der Angertalbahnstrecke durch umgestürzte Bäume nicht befahrbar war. Dienstag und Mittwoch konnten dadurch jeweils 10 000 Tonnen Kalkmaterial nicht zu den Kunden transportiert werden. Im Bahnhof des Werks stauten sich die Züge und Waggons. Donnerstag konnten die erste Züge wieder fahren.  „Außerdem wurden Laster eingesetzt, um die Pausen wieder aufzuholen“, so die Sprecherin weiter.

Rheinkalk entstand 1999 aus der Zusammenführung der Rheinischen Kalksteinwerke und der RWK Kalk AG unter dem Dach des belgischen Lhoist-Konzerns, dem weltgrößten Hersteller von Kalkerzeugnissen. Die werden unter anderem in Landwirtschaft und Stahlindustrie eingesetzt. TTR

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