Im Internet wird für Freitag zur Feier in der Grünanlage In den Eschen eingeladen. Das Ordnungsamt kündigt an, zusammen mit der Polizei das Verbot durchzusetzen.

Über Facebook laden Internetnutzer gerne ihre Freunde ein. Neu ist, dass das Ordnungsamt in vielen Städten die Gäste wieder auslädt.
Über Facebook laden Internetnutzer gerne ihre Freunde ein. Neu ist, dass das Ordnungsamt in vielen Städten die Gäste wieder auslädt.

Über Facebook laden Internetnutzer gerne ihre Freunde ein. Neu ist, dass das Ordnungsamt in vielen Städten die Gäste wieder auslädt.

Über Facebook laden Internetnutzer gerne ihre Freunde ein. Neu ist, dass das Ordnungsamt in vielen Städten die Gäste wieder auslädt.

Wülfrath. „Yasmina Russkaja“ will am Freitagabend feiern – aber nicht alleine. Im Online-Netzwerk Facebook hat eine Nutzerin mit diesem Pseudonym zu einer Party in der Grünanlage In den Eschen unterhalb des früheren Jugendhauses eingeladen. 166 Zusagen gab es gestern am späten Nachmittag bereits, hunderte von Antworten standen noch aus. Doch: „Die Party wird nicht stattfinden“, kündigt das Ordnungsamt der Stadt an. Die Verwaltung untersagt die Veranstaltung. „Für Versammlungen ab einer bestimmten Größenordnung sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Dies hat insbesondere sicherheitsrelevante Gründe. Für die angekündigte Veranstaltung wurden aber keine Genehmigungen beantragt“, heißt es in einer Mitteilung. „Abgestimmt mit der Polizei werden wir das Verbot durchsetzen“, sagt Ordnungsamtsleiter Reinhard Schneider. Jugendliche und junge Erwachsene werden gebeten, sich gar nicht erst auf den Weg zu machen. Anwohner aus dem Bereich In den Eschen hatten die Stadt über den Party-Aufruf informiert. „Trinken und Essen ist da, nur Alkohol müsst ihr selber kaufen. Kiosk ist fünf Minuten entfernt“, ist bei Facebook nachzulesen. „Geile Musik, Techno, Elektro, Tecktonik Musik“ wird ebenso angekündigt. In Wülfrath ist allerdings Alkoholgenuss auf Spielplätzen beziehungsweise in Parks nicht erlaubt, und auch andere gesetzliche Regelungen stehen der Open-Air-Party entgegen. „Die Nichteinhaltung des Verbots wird konsequent verfolgt“, sagt Schneider.

Leserkommentare (7)


() Registrierte Nutzer