Neben den Begrüßungsrucksäcken für Babys und der Betreuung im Kindergarten soll eine zusätzliche Gelegenheit geschaffen werden, mit Eltern in Kontakt zu kommen.

Erziehung

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Wülfrath. Das Wülfrather Frühwarnsystem ist um einen Bestandteil reicher: Die Stadt richtet in diesem Jahr erstmals drei Familienmessen aus. „Das ist ein weiterer Schritt, um frühzeitig Kontakte zu den jungen Familien zu erhalten“, sagt Jugendhilfeplaner Udo Neumann. Die Familienmessen seien ein Bindeglied zwischen der Verteilung der Begrüßungsrucksäcke und dem Besuch eines Kindergartens.

Persönliche Einladung an Eltern von Ein- und Zweijährigen

Die Eltern der Kinder der Geburtsjahrgänge 2010 und 2011 haben in dieser Woche Post von der Stadt Wülfrath erhalten. Darin: ein Brief und ein Flyer. „Wir wollen die Eltern ausdrücklich zu den Messen einladen“, betont Neumann, dass deshalb die Öffentlichkeitsarbeit breit angelegt werde. „Wir dokumentieren damit, dass diese frühe Kontaktaufnahmen uns wichtig ist,“ fügt er an.

Premiere feiert die Veranstaltungsreihe am Samstag, 3. März. Dann öffnet die erste Familienmesse von 10 bis 13 Uhr ihre Pforten im Familienzentrum Ellenbeek. Die weiteren Termine sind der 2. Juni (Familienzentrum Arche Noah) und der 6. Oktober (Familienzentrum Düsseler Tor). Auf die Besucher warten dann jeweils Messestände, Mitmachaktionen und vieles mehr.

Infostände zur Geburtsvorbereitung, Babymassage, Elternpaten und Hilfen für Familien gibt es unter anderem. Aber auch Kurzvorträge, die zum Beispiel die U-Untersuchungen oder die Sprachentwicklung beleuchten, stehen ebenso auf dem Plan. Praktisch werden den werdenden Eltern Lieder für die Kleinsten, Bewegungsspiele und selbst gemachtes Spielzeug präsentiert.

Krankenkassen, Elternschule, Polizei und viele weitere Partner

Mehr als ein Dutzend Partner wirkt an den Messen mit – unter anderem Jugendamt, AOK, DRK, eine Praxis für Physiotherapie, die Elternschule des Klinikums Niederberg, die Polizei und die Familienzentren Wülfraths, die an einem gemeinsamen Stand ihre Einrichtungen darstellen werden.

Neumann sieht die ersten Familienmessen auch als Prozess. „Wir wollen lernen und ausprobieren, wollen erfahren, was die Eltern interessiert.“ Aus den Erkenntnissen soll das Konzept dann für die Familienmessen 2013 abgeleitet werden.

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