Die Rockmusiker- Gemeinschaft WüRG lädt am 3. September zum mittlerweile vierten Festival ein.

Musik
Beim letzten Festival „WüRG im Park“ im Jahr 2008 bekamen die Fans einen zwölfstündigen Rock-Marathon geboten – hier der Abschluss mit der Bon-Jovi-Coverband „Bounce“. Archiv

Beim letzten Festival „WüRG im Park“ im Jahr 2008 bekamen die Fans einen zwölfstündigen Rock-Marathon geboten – hier der Abschluss mit der Bon-Jovi-Coverband „Bounce“. Archiv

Anna Schwartz

Beim letzten Festival „WüRG im Park“ im Jahr 2008 bekamen die Fans einen zwölfstündigen Rock-Marathon geboten – hier der Abschluss mit der Bon-Jovi-Coverband „Bounce“. Archiv

Wülfrath. Anfang September wird der Stadtpark wieder gerockt: Mit „WüRG im Park“ steht das vierte Festival der Wülfrather Rockmusikergemeinschaft an. „Die Bands sind gebucht, Sponsoren sind mit an Bord und das Sicherheitskonzept steht“, sagt der WüRG-Vorsitzende Christian Erbach. Alles sei bereit für das Wülfrather Rockereignis des Jahres. „Es wird noch rockiger als beim letzten Mal“, verspricht Erbach ein krachendes Programm.

20 Gruppen aus ganz NRW hatten sich beworben

Bei „WüRG im Park“ zeigt sich wieder einmal, welchen Stellenwert der Musikverein auch über die Stadtgrenzen hinaus hat. Rund 20 Bands aus ganz Nordrhein-Westfalen haben sich um einen Platz beworben. Sieben Bands stehen jetzt auf der Liste von Sebastian van der Voort, der für das Programm verantwortlich ist. Das Konzept wurde im Vergleich zum letzten Festival im Jahr 2008 geändert. Weniger Bands sollen mehr Spielzeit bekommen.

Darunter sind nicht nur alte Wülfrather Bekannte wie die Headliner „Schattenspieler“ mit ihrer großen Fanbasis oder der Sänger und Songschreiber Thorsten Willer, der mit seiner neuen Band „Soledown“ zum ersten Mal in Wülfrath spielt. Auch das Akustik-Trio „Orion Poison“ aus Velbert hat bereits bei der offenen Bühne im WüRG-Haus aufgespielt und die Macher überzeugt.

Aus Solingen kommen die Deutschrocker „Freund Hain“, die Punkband „Naturtalent“ aus Mönchengladbach. Ihre Premiere feiern die „Guttenbörgs“. Wer genauer hinschaut, stellt fest, dass sich dahinter keine Newcomer verstecken. Im Grunde sind die „Guttenbörgs“ die Band „Kermit“, nur ohne Sänger Martin Wenzlawiak, der in den USA ist.

Bis zu 5000 Besucher möglich: Sicherheitskonzept mit Glasverbot

Der Rest der Planungen läuft ebenfalls vielversprechend. Am Freitag um zehn Uhr beginnt der Aufbau. Darunter Toilettenwagen, Wasserleitungen und Stromgeneratoren. Samstags darf die Musik bis 24 Uhr aufgedreht werden. Bis zu 5000 Gäste auf einen Schlag sind genehmigt, beim letzten Mal waren es laut Erbach im Durchlauf rund 4000 – ein Ziel, das sich die WüRG auch für 2011 gesteckt hat. Diesmal sind mehr als 40 Helfer gefordert. „Wir müssen ein Sicherheitskonzept mit Rettungswegen vorlegen und haben uns mit dem Ordnungsamt auf ein Glasverbot geeinigt. Deshalb werden die Eingänge kontrolliert“, sagt Erbach.

Das erste WüRG-Festival im Stadtpark fand 2002, das letzte im Jahr 2008 statt. Eigentlich sollte „WüRG im Park“ bereits im vergangenen Jahr wieder an den Start gehen. Aus terminlichen Gründen wurde es aber verschoben. Stattdessen gab es das erste „Tunnelwummern“ am WüRG-Haus, das sich in Zukunft mit „WüRG im Park“ abwechseln soll.

Der Stadtpark wird am Samstag, 3. September, um 13 Uhr „geöffnet“. Die erste Band spielt um 14 Uhr. Die Reihenfolge: „Orion Poison“ beginnen, „The Guttenbörgs“, „Smith Cat“, „Naturtalent“, „Freund Hain“ und „Soledown“ folgen, ehe „Schattenspieler“ (Foto: privat) bis ungefähr 23.30 Uhr das Finale spielen.
www.wuelfrath-openair.de

Die Bühne wird mindestens achtmal sechs Meter groß sein und von Lichttechniker Marc Tuschy ausgeleuchtet. Sponsoren wie RWE und Sparkasse unterstützen das Event, die Baufirma Onasch liefert Material. Für das Essen sorgt die Tafel, die alle Einnahmen aus dem Verkauf von Grillgut und Kuchenbüffet behält. Und die WüRG selbst stellt zwei Bierwagen gegen den Durst.

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