Feuerwehr: Schwelbrände sorgten für Einsätze im Minutentakt.

Zweimal innerhalb kürzester Zeit musste die Feuerwehr gestern wegen Schwelbränden zum Rathaus ausrücken.
Zweimal innerhalb kürzester Zeit musste die Feuerwehr gestern wegen Schwelbränden zum Rathaus ausrücken.

Zweimal innerhalb kürzester Zeit musste die Feuerwehr gestern wegen Schwelbränden zum Rathaus ausrücken.

Feuerwehr

Zweimal innerhalb kürzester Zeit musste die Feuerwehr gestern wegen Schwelbränden zum Rathaus ausrücken.

Ratingen. Nein, es waren keine heißen Unterlagen, sondern schlicht technische Defekte, die am Dienstag im Rathaus für Aufregung sorgten. Innerhalb einer halben Stunde musste die Feuerwehr gestern zweimal zum Rathaus an der Minoritenstraße ausrücken. Der Sirenenalarm in der Innenstadt schreckte auch viele Passanten auf.

Um 10.33 Uhr hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst: Ein verschmortes Kabel hatte im Bereich der Tourist-Information zu leichter Rauchentwicklung geführt. Die Mitarbeiter im Rathaus wurden per Lautsprecherdurchsage informiert: "Dies ist ein technischer Alarm, bitte verlassen Sie das Gebäude." Die Mitarbeiter waren gerade im Freien angelangt, als schon die ersten Löschfahrzeuge auf dem Rathausvorplatz eintrafen. Der Einsatz war nach ein paar Minuten beendet.

Der zweite Alarm kam im Abstand von 20 Minuten

Doch kaum zurück auf der Wache wurde die Wehr 20 Minuten später erneut alarmiert. Und wieder musste das Rathausgebäude evakuiert werden. Diesmal hatten Mitarbeiter im fünften Stock Brandgeruch festgestellt. Und wieder rauschten die Löschfahrzeuge auf den Rathausvorplatz. Schläuche wurden ausgerollt und ins Gebäude gezogen, einige Feuerwehrmänner standen mit der Feueraxt parat, andere eilten mit Feuerlöschern unter Atemschutz zum Brandort.

Wieder hatte ein Schwelbrand den Alarm ausgelöst: Ein Vorschaltgerät einer Leuchtstoffröhre in einem Sanitärraum hatte gebrannt, das Feuer war aber von alleine erloschen. Allerdings war der fensterlose Raum stark verraucht.

In den unteren Etagen konnten die Mitarbeiter wieder rasch an ihre Arbeit gehen. Nur im Personalamt und in der EDV-Abteilung mussten die Rathausangestellten noch eine längere Zwangspause einlegen, bis ihre Büros durch Hochdrucklüfter der Feuerwehr rauchfrei geblasen waren. joda

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